Cherry Audio Pentaphonic: Vom Orginal gab es nur 70!

Cherry Audio präsentiert den Pentaphonic Software Synthesizer. Es handelt sich dabei um einen Nachbau des Gleeman Pentaphonic. Wundert euch nicht, wenn ihr noch nie etwas von diesem Synthesizer gehört habt, denn von diesem Exemplar wurden nur 70 Stück gebaut.

Pentaphonic Plug-in (Bildquelle: Cherry Audio)
Pentaphonic Plug-in (Bildquelle: Cherry Audio)
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Pentaphonic: Historisch

Der Pentaphonic wurde 1981 von den Brüdern Bob und Al Gleeman entwickelt. Das Ziel war es, einen Synthesizer zu entwickeln, der trotz Bühnenscheinwerfern stimmstabil bleibt und außerdem sollte er preislich mit den damals erhältlichen Polysynthesizern konkurrieren.+

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Als der Markt Mitte der 1980er-Jahre jedoch zunehmend digitale Synthesizer bevorzugte, fuhr Gleeman die Produktion des Pentaphonic nach und nach zurück. Dennoch erlangte der Synthesizer Beliebtheit bei namhaften Musikern, darunter Oscar Peterson und Martin Gore von Depeche Mode sowie bei Bands wie Kansas, dem Elektronik-Duo The Moog Cookbook und R.E.M.

Gleeman Pentaphonic (Bildquelle: Cherry Audio)
Gleeman Pentaphonic (Bildquelle: Cherry Audio)

Pentaphonic: Technisch

Intel-Mikroprozessoren steuerten die fünf Stimmen und digital gesteuerte Oszillatoren (DCOs). Seinen satten analogen Klang verdankte er dem spannungsgesteuerten 4-Pol-Filtern (Curtis CEM 3320).

Pentaphonic Plug-in Black (Bildquelle: Cherry Audio)
Pentaphonic Plug-in Black (Bildquelle: Cherry Audio)

Das Design des Pentaphonic

Der Pentaphonic war nicht nur für seinen Klang bekannt, sondern auch für sein markantes Aussehen. Das erste Modell besaß ein schlichtes schwarzes Gehäuse mit Tragegriff und eingebautem Lautsprecher. Es war mit nur 18 Pfund das „ultimativ portable“ Instrument.

Auf Wunsch nach einem optisch auffälligeren Design brachte Gleeman Instruments den Pentaphonic Clear heraus. Das Gehäuse bestand aus durchsichtigen Acryl und die Regler waren aus Plexiglas und konnten beleuchtet werden. Dadurch traten auch die grünen Platinen in den Blickpunkt. An diesem Synthesizer hätte Nile Rodgers sicher auch gefallen gefunden, denn er spielt eine Plexiglas E-Gitarre.

Gleeman Pentaphonic Transparent  (Bildquelle: Cherry Audio)
Gleeman Pentaphonic Transparent (Bildquelle: Cherry Audio)

Das Pentaphonic Plug-in

Selbstverständlich hat es Cherry Audio nicht nur dabei belassen, den Pentaphonic nachzubauen, sondern sie haben ihn gleichzeitig auch noch verbessert. Es ist möglich, die unterschiedlichen Gehäusefarben auszuwählen und deren Deckkraft zu bestimmen.

Pentaphonic Plug-in mit Step-Sequencer (Bildquelle: Cherry Audio)
Pentaphonic Plug-in mit Step-Sequencer (Bildquelle: Cherry Audio)

Das Plug-in verfügt über eine Polyphonie von maximal 16 Stimmen. Außerdem kann es monophon oder unisono erklingen. Der Synthesizer verfügt nun über einen Rauschgenerator, die Oszillatoren lassen sich miteinander synchronisieren. Jetzt gibt es zwei LFOs, die über 8 unterschiedliche Schwingungsformen verfügen. Das Filter wurde außerdem mit einer 2-Pol-Einstellung ausgestattet. Um den Sound noch interessanter zu gestalten, stehen 22 Effekte zur Verfügung.

Pentaphonic Plug-in mit Effekten (Bildquelle: Cherry Audio)
Pentaphonic Plug-in mit Effekten (Bildquelle: Cherry Audio)

Meister der Tasten werden sich über Keyboard-Tracking, Velocity, Channel- und polyphonen Aftertouch freuen. Als Spielhilfen steht ein Arpeggiator zur Verfügung. Der Sequencer verfügt über 4 Spuren mit jeweils 16 Steps. Beide wurden mit Humanize-Optionen ausgerüstet, damit die Sequenzen nicht statisch klingen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Cherry Audio Pentaphonic Synthesizer ist ab sofort für macOS und Windows in den Formaten AU, VST, VST3, AAX und Standalone für 59,00 Euro erhältlich.

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Cherry Audio Pentaphonic : Features

  • Basiert auf den Pentaphonic-Synthesizern von Gleeman Instruments
  • Drei GUIs: Schwarz, Klar und „Audities“
  • Monophon-, Unison- und Polyphon-Modus mit bis zu 16 Stimmen
  • Drei Oszillatoren pro Stimme
  • Oszillator-Sync und Pulsbreitenmodulation
  • Zwei LFOs für Oszillatoren, Filter und Verstärker
  • Authentischer Chorus des Originals
  • Velocity für Filter und Verstärker
  • Keyboard Pressure/Aftertouch mit bipolaren Amount-Reglern
  • VCF mit 12-dB-2-Pol- und originalem 24-dB-4-Pol-Modus, Polarität und Key-Tracking
  • Zuweisbarer Pitch-Bend-Bereich und Mod-Stick-Regler
  • Arpeggiator mit vier Pattern-Modi, Swing, Chance und Feel
  • Synchronisierbarer und transponierbarer polyphoner 16×4-Pattern-Stepsequencer mit Humanize
  • Parameter Animator als zusätzlicher 16-Step-x-4-Pattern-Sequencer für Cutoff, Resonanz, Pitch-Modulation und Oszillator-Gain
  • 22 Effekte mit bis zu fünf Effekten pro Kette
  • Über 375 Presets in 14 Kategorien inklusive 50 Original-Factory-Patches
  • Standalone- und Plugin-Versionen
  • Anwenderseitig einstellbares Oversampling
  • Vollständige MIDI-Steuerung und DAW-Automation mit MIDI Learn und Mapping
  • Cherry Audios Focus-Zoom sowie Standard-UI-Zoom und Größenanpassung

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