Einige Monate ist der Kemper Profiler MK2 bereits erhältlich und punktet unter anderem mit seiner erweiterten Effektkapazität. Mit dem Betriebssystem-Update Profiler OS 14.0, das ab sofort als Public-Beta-Version zu haben ist, erfährt der namensgebende Profiling-Prozess nun eine grundlegende Überarbeitung. Der neue Algorithmus soll für noch authentischere und gleichzeitig dynamischere Imitationen entsprechend erfasster Verstärker und mikrofonierter Boxen sorgen. Das Schönste dabei: Das Update kostet nichts!

Tiefere Erkenntnisse
Für das neue Profiling nennt das Team um Firmengründer Christoph Kemper eine Auflösung von bis zu 100.000 Frequenzpunkten in einem Profil. Resultierend soll sich der Informationsgewinn über die Klangfarbe, das dynamische Ansprechverhalten der Verzerrung sowie die Erkennung einer beteiligten mikrofonierten Lautsprecherbox deutlich steigern, was letztlich in einem noch authentischeren Klangbild und einem realistischeren Spielgefühl münden soll – insbesondere hinsichtlich der Dynamik.
Ein weiterer Vorteil: Die Klangeigenschaften der Box sind über einen Resonanz-Parameter zu verändern. In den Genuss der Vorteile der neuen Auflösung kommt die gesamte aktuelle MK2-Produktgeneration sowie der günstige kompakte Kemper Profiler Player.
Aber nicht nur das: Neu erstellte Profile bleiben abwärtskompatibel und sind auf der ersten Gerätegeneration nutzbar, wenn auch ohne die erhöhte Auflösung. Keinesfalls selbstverständlich!

Vom Röhrenverstärker zum Profil – wie geht das?
Die Software Rig Manager dient nicht nur der Verwaltung und Editierung von Sounds, sondern übernimmt nunmehr auch die Erstellung neuer Profile, die es zeitnah auch aus der Hand zahlreicher bewährter Drittanbieter geben soll.
Ist die Grundvoraussetzung in Form eines mikrofonierten Verstärkers mit der entsprechenden Verkabelung hin zum Profiler geschaffen, reichen wenige Minuten, um den Sound des Verstärkers in ein digitales Profil zu überführen. Dieses Profil trägt die Klangeigenschaft von Verstärker und Box in sich.
Gleichzeitig ist es aber keinesfalls statisch, sondern umfassend editierbar in der Klangfarbe, der Verzerrung, deren Charakteristik und seit Neuestem auch bezüglich des Resonanzverhaltens der Box.
In der Praxis soll das neue Profiling sogar schneller als in der ersten Generation von der Hand gehen und keinen Refine-Prozess mehr benötigen.
Die Idee hat seit der Markteinführung kein bisschen an Reiz verloren. Ob es die eigene Verstärkersammlung ist, der sorgfältig justierte Sound aus der letzten Studio-Session oder die persönlichen Favoriten, die auf Tour für konsistente Klangergebnisse sorgen. Der Kemper Profiler steht seit 2011 für eine gänzlich neue Idee im Bereich der Verstärkertechnik, die nunmehr einen weiteren Schritt vorwärts machen soll.

Kostenloses Update für MK2-Generation und den Kemper Player
Das neue Profiling soll die gesamte aktuelle Produktpalette des Kemper Profiler einen Schritt vorwärts bringen und sowohl klanglich als auch vom Spielgefühl näher an die Originale heranführen. Kostenlos per Update!
Sämtliche Profiler-Modelle sind im Musikhaus Thomann verfügbar – vom kompakten Kemper Profiler Player über den beliebten Profiler Stage MK2 bis hin zum klassischen „Toaster“ Profiler Head MK2 und dem tourtauglichen Profiler Rack MK2. Die beiden letztgenannten Modelle sind zudem mit integrierter 600-Watt-Endstufe zu haben.
Weitere Informationen unter: https://www.kemper-amps.com























