Zwei neue Percussion-Instrumente für Drumsets und Percussion-Setups hat Meinl für 2026 vorgestellt. Die Gravity Bell fungiert als eine Art Kombination aus Snaredämpfer und Cowbell, der Percussion Block Low Black ist die schwarze Ausführung des bekannten MPE4R Modells. Die größere Aufmerksamkeit dürfte also auf der Gravity Bell liegen, denn sie ist nicht nur für Meinl ein neues Produkt, das Teil verkörpert auf neuartige Weise verschiedene beliebte Funktionen in einem einzigen Add-On. Welche das sind und wie die beiden kompakten Instrumente klingen, erfahrt ihr auf den folgenden Zeilen.

- inspirierendes Konzept der Gravity Bell
- guter, satter Klang beim Percussion Block
- saubere Verarbeitung
- nicht besonders günstig
- je nach Setup und Spielweise verrutscht die Gravity Bell auf dem Fell

Die Meinl Gravity Bell ist eine Kombination aus Snaredämpfer und Kuhglocke
Der Versandkarton ist klein und schwer. Das liegt weniger am Percussion Block, sondern an der Gravity Bell. Dabei handelt es sich um eine Art schwarze Stahlbox mit einer offenen Seite. 13 Zentimeter ist das Teil lang, dabei zeigt die Waage satte 1,25 Kilogramm Gewicht an. Der Grund ist der extrem dicke Boden, welcher der Bell eine satte Fellauflage ohne weitere Halter bescheren soll. Hinzu kommt eine Gummilage, welche den Kontakt zum Fell herstellt. Im Einsatz auf der Snare macht die Bell wirklich Spaß. Durch die Nähe zur Trommel ergeben sich extrem kurze Wege, was wiederum ganz neue Figuren zwischen Snaredrum und Cowbell ermöglicht.
Der Snaresound selbst wird natürlich sehr trocken, sinkt aber auch im Pitch. Dreht man die Gravity Bell um, wird ein metallischer Eigenton zum Snaresound hinzu addiert, der mir als Soundbastler gut gefällt. Ähnlich verhält es sich auf Floortoms. Hier ergibt sich also eine ganze Reihe an neuen Inspirationen. Nachteil: Bei intensiver Spielweise und/oder stark gewinkelten Trommeln verrutscht die Bell.





















