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Rode NT-USB+ Test

Das Rode NT-USB+ in diesem Test ist keine vollständige Neuentwicklung. Das 2015 getestete NT-USB der Australier ist ein häufig zu sehendes USB-Mikrofon, das oft am unteren Bildrand von Youtubern zu sehen ist und auch im Bereich Podcasting eines der beliebtesten Produkte ist. 

USB-C-Mikrofon NT-USB+

Rode (Aussprache hier) haben mit dem NT-USB+ eine upgedatete Version herausgebracht. Das Plus sind vor allem Spund-Processings, die im Mikrofon abgelegt werden können. 

Quick Facts zum Rode NT-USB+

  • Kondensatorkapsel
  • USB-C
  • Aphex Exiter, Noise Gate und weitere Effekte integriert
  • Dreifuß und Poppschutz im Lieferumfang
  • Made in Australia

NT-USB+ im Phänotyp gleich

Das neue Rode NT-USB+ ist optisch nur in unscheinbaren Puntken vom Vorgänger zu unterscheiden. Weiterhin nutzt es die markante Gehäuseform, den Dreifuß und den Poppschutz. Damit gehen auch gewisse Einschränkungen einher, die aber im Test des Vorgängers behandelt wurden und wirklich keine Partycrasher sind.

USB-C-Buchse
Neu beim Plus-Modell: USB-C-Buchse

Wichtig ist, dass es einige Neuerungen gibt. Darunter zum Beispiel, dass endlich mit 24 Bit gewandelt wird und USB-C verwendet wird. Auch die technischen Mikrofondaten haben sich ein wenig verbessert. Und: Als Herstellungsort wird nun Australien genannt, nicht mehr China.

Lieferumfang NT-USB+
Im Paket des Rode NT-USB+ sind neben dem Mikrofon der Dreifuß, ein Poppschutz und das USB-C-Kabel zu finden.

Neben dem Äußeren sind auch strukturelle Eigenschaften geblieben. So lässt sich etwa mit einem der beiden großen Potis das Kopfhörer-Gesamtlevel einstellen und mit dem anderen das Verhältnis zwischen Playback- und Mikrofonsignal. Auch beim Preamp hat sich etwas getan, er besitzt in erster Linie bessere Dynamikwerte.

Potis
Flanke des USB-C-Mikrofons in der Detailansicht.

Aphex Twin

Die Firma Aphex ist vor Jahrzehnten bekannt geworden durch den Exciter, der es auch bis in die Lunchbox geschafft hat. Im Aphex Exciter EX-BB 500 sind die Exciter- sowie die Big Bottom-Schaltung vereint, die jeweils crisperen, reichhaltigeren Klang ab den Hochmitten und fundamentale Bässe erzeugen. Die beiden Aphex Exciter und Big Bottom lassen sich per Software „Rode Central“ (Mac und PC) und die App „Rode Reporter“ (iOS, iPadOS, Android) steuern. Ebenso sind ein Noise Gate und ein Kompressor einstellbar. Alles efolgt nur per Schalter, es gibt also keine Parameter. In dieser Software sind auch das Gain des NT-USB+ einstellbar und ein zweistufiges Hochpassfilter. Warum man nicht direkt auch diese grässliche Korb-Innenbeleuchtung mit der blauen LED ausschalten kann, ist mir schleierhaft. Gut ist in jedem Fall, dass sich die getätigten Einstellungen auch auf das Mikrofon übertragen lassen und dort gespeichert werden. 

Rode Connect: Effects for Rode NT-USB+
Settings von Gain und Effekten. Das Hochpassfilter ist in zwei Stufen schaltbar, für alle anderen Effektsettings gilt: an oder aus!
Kommentieren
Profilbild von Fletcher Munson

Fletcher Munson sagt:

#1 - 16.03.2024 um 20:28 Uhr

0

Im Overview der Specs sowie im Fazit steht „Großmembran“, im Text dagegen „Kleinmembran“. Ja was denn nun?

    Profilbild von Nick Mavridis

    Nick Mavridis sagt:

    #1.1 - 18.03.2024 um 08:29 Uhr

    0

    Hallo, das NT-USB+ basiert auf dem NT-USB, für welches Rode den Membrandurchmesser mit einem halben Zoll angeben. Das entspricht auch den Erkenntnissen im Test. Insofern sind die Angaben im Text richtig gewesen. Danke für das Aufemerksammachen! Beste Grüße Robinson Dadson ;-)

    Antwort auf #1 von Fletcher Munson

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