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Test
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09.08.2012
Test

XLN Audio ADPak Metal und MIDIPak Diabolic Test

Software-Erweiterung

Teuflisch gut?

Nachdem wir in den letzten Wochen bereits das ADPak Indie und die ADPaks Modern Jazz Brushes und Sticks getestet haben, wollen wir uns diesmal einer ADPak Erweiterung widmen, die den Mitglieder der IG Metal auf den Leib geschmiedet wurde – dem „ADPak Metal“. 

Und damit sichergestellt ist, dass auch die Grooves stimmen, haben wir uns gleich noch das passendes MIDIPak, namens „Diabolic“, besorgt. Also anschnallen und ab dafür.

DETAILS

Grundsätzliches zu Addictive Drums
Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass sämtliche ADPaks von XLN Audio - also auch die hier getesteten - nicht „Stand-Alone“ funktionieren, also das Hauptprogramm Addictive Drums benötigen. Wer das Programm noch nicht kennt, sollte sich vorher unbedingt den Test des Hauptprogramms anschauen. 

ADPak Metal
Um den knallharten Sound dieses ADPaks zu schmieden, haben sich die Macher von Addictive Drums dazu entschlossen diesmal auf namhafte, externe Fachkräfte zurückzugreifen, anstatt wie üblich, heimische, sprich schwedische Studios und Engineers zu bemühen.

Der Mann, der dem ADPak Metal seinen Sound-Stempel aufgedrückt hat, heißt Ross Robinson und zeichnet sich unter anderem für Produktionen von Korn, Slipknot, Sepultura, Limp Bizkit und vielen vielen weiteren Metal-Acts verantwortlich. Als weitere Vollmetallgeschosse wurden Engineer Steve Evetts von Sepultura und Drummer Jeff Freidl (Ashes Divide, Puscifer) dazu gebeten. In Sachen Hardware kam ein großes Ludwig Classic Maple Set, bestückt mit einer Gretsch Snare und einer ganzen Zildjian-Becken-Armada zum Einsatz. Außerdem sind zusätzliche Trigger-Sounds im Angebot.

Wer es ganz genau wissen will, der möge diese Liste studieren:

  • Kick: Ludwig Classic Maple 22x18”
  • Snare: Gretsch Hammered Chrome over Brass 14x5”
  • Toms: Ludwig Classic Maple 10x8", 12x8", 13x9", 16x16", 18x16"
  • HiHat: Zildjian New Beat HiHat 15"
  • Ride: Zildjian A Custom Medium Ride 24"
  • Crash: Zildjian K Crash Ride 20"
  • Crash: Zildjian K Dark Crash 19"
  • Crash: Zildjian A Custom Rezo Crash 20"
  • Crash: Zildjian Hybrid Crash 17"
  • Splash: Zildjian K Custom Hybrid Splash 9"
  • Splash: Sabian AAX Ozone Splash 10"
  • China: Zildjian A Custom China 18"
  • China: Zildjian K Custom Hybrid China 19"
  • Xtra: Trigger Sounds

Eine definitive Besonderheit des Paks sind die Trigger-Sounds für Kickdrum und Snare: Gerade bei aktuellen Metal-Produktionen sind Trigger ja absolut angesagt, um den Sound des Drumkits noch druckvoller zu gestalten. Wie sich das auf die Performance von Addictive Drums auswirkt, werden wir im Praxisteil noch genauer untersuchen.

Diabolic MIDIPak
Mit von der Partie bei diesem Test ist auch das „Diabolic MIDIPak“, welches ausschließlich online erhältlich ist. Daniel Erlandsson, ein weiterer Spezialist in Sachen Metal, der bereits für Arch Enemy, In Flames und Eucharist die Stöcker schwang, hat für XLN Audio über 300 Metal-Grooves und Fills als MIDI-Files live eingespielt. Unter den Files sind straighte Metal-Grooves, etwas virtuoser daherkommende Master Metal-Grooves, sowie einige Tom- und 6/8tel Grooves und jede Menge Fills in unterschiedlichen Längen und Tempi.

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