Zultan Dark Matter Splatter und Dune Trash Crash Cymbals Test

Praxis

Die Dune Trash Crashes sind eher leise

Kommen wir nun zum Praxiseinsatz. Zunächst verteile ich die beiden Dune Trash Crashes auf den Stativen und stelle nach dem ersten Anspielen fest, dass sie nicht zu den lautesten Becken gehören. Das liegt einfach an der Summe ihre Verarbeitungsschritte, denn die vielen Löcher sorgen in Kombination mit dem dünnen, stark deformierten Material für eine starke Schwingungsunterbrechung. Klanglich haben wir es daher mit einem tiefen, komplex modulierenden Rauschen zu tun, welches tatsächlich an die Zildjian Special Dry Vorbilder denken lässt. Im direkten Vergleich besitzen die Zultans allerdings etwas weniger Biss und Durchsetzungskraft in den Mitten. Trotzdem gefallen sie mir sehr gut, eben weil sie auf diese Weise eine softere Alternative darstellen. 

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16″ Dune Trash Crash 16″ Dune Trash Crash – im Set 18″ Dune Trash Crash 18″ Dune Trash Crash – im Set Beide Crashes – im Set

Die Dark Matter Splatter Crashes gehen mehr nach vorne

Wie erwartet, besitzen die insgesamt stabileren Dark Matter Splatter Crashes mehr Aggressivität und deutlichere Mittenanteile. Sie wirken also bissiger und fokussierter als die Dunes und machen mit ihrer guten Abstimmung auch im Set viel Spaß. Das gilt übrigens auch im erweiterten Kontext mit den Dunes. Im Video spiele ich die Becken zusammen und finde, dass alle vier Modelle sehr schön miteinander harmonieren. Toll an solchen trashigen Sounds ist natürlich auch, dass sie sich prima als Stacks untereinander machen oder auch mit euren bereits vorhandenen Instrumenten kombinieren lassen. Ich habe mir im Video also die Freiheit erlaubt, ein paar Kombis auszuchecken.

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14″ Dark Matter Splatter Crash 14″ Dark Matter Splatter Crash – im Set 16″ Dark Matter Splatter Crash 16″ Dark Matter Splatter Crash – im Set Beide Crashes – im Set

Feurig und schnell klingt das Dark Matter Splatter Staxx

Eine Spielwiese für Experimentierfreudige stellt natürlich auch das Splatter Staxx dar, welches sich auf viele verschiedene Arten verwenden lässt. Die „werksseitig“ angedachte Konstellation mit übereinander gelegten Becken erzeugt einen kurzen, nicht allzu lauten „Zick“-Sound, der stark an eine geschlossene, leicht komprimierte Hi-Hat erinnert. Über die Beckenschraube lässt sich der Anpressdruck variieren. Spannender wird es jedoch, wenn man die beiden Splashes als kleine Hi-Hat in der Maschine verwendet. Dann überzeugt sie mit extrem schneller Ansprache und einem feurig-zischigen Bellen, was besonders für elektronisch angehauchte Einsatzgebiete eine schöne Alternative bietet. Aber auch einzeln und als Stack mit den Crashes machen sie wirklich Spaß.  

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12″ Splatter Staxx – aufeinander gelegt 12″ Splatter Staxx – als Hi-Hat
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