Das Nobels MOD-mini erweitert die Auswahl der äußerst kompakten Pedale des Hamburger Herstellers. Dabei wird der Gitarrenzunft nach dem ODR-Mini 2 Overdrive, dem DEL-mini Delay und dem CHO-mini Chorus nun eine Kombination aus Tremolo, Phaser und U-Vibe geboten. Trotz seines sehr platzsparenden Formats lässt sich das MOD-mini auch in Stereo betreiben. Schaut man auf die wenigen Bedienelemente, lautet ansonsten die Devise: “keep it simple”.

- ordentliche Verarbeitung
- einfache Bedienung
- platzsparendes Format
- Klangqualität der Effekte (mit Ausnahme -> siehe Contra)
- auch in Stereo nutzbar
- mangelnde Authentizität des Phaser-Effekts

Das Nobels MOD-mini arbeitet wahlweise in Mono oder Stereo
Die Energieaufnahme (9 V/100 mA) erfolgt an der Stirnseite. Flankiert wird der Netzteilanschluss von zwei eingelassenen Schaltern zur Einstellung des Bypass-Verhaltens (True- oder Buffered-Bypass) sowie zur Festlegung der Signalverarbeitung in Mono oder Stereo. Verständlicherweise bietet das Pedal nicht genug Platz für jeweils zwei Ein- und Ausgänge an den Gehäuseseiten, weshalb man beim Stereo-Betrieb auf TRS-Kabel zurückgreifen muss. Der Mono-Stereo-Schalter bezieht sich dabei nur auf den Eingang. Wenn man also das Pedal mit einem Mono-Signal ansteuert und den Effekt in Stereo ausgeben möchte, muss der Schalter auf Mono stehen. Schaltungsbedingt ist in diesem Fall außerdem der gepufferte Bypass angesagt, da sonst das Signal im Bypass nur über die linke Seite ausgegeben wird.

