Die Epiphone Les Paul Standard 60s aus der neuen Inspired by Gibson Collection zeigt sich im Stil der Les Pauls aus den 1960er-Jahren. Zur Ausstattung gehören ein Mahagonikorpus mit Ahorndecke, ein Hals im etwas schlankeren Slim-Taper-Neck-Profil und zwei Epiphone ProBucker-Humbucker. Das Instrument ist in unterschiedlichen Finishes erhältlich und kostet auch mit etwas gehobener Ausstattung nur rund 700 Euro.

- tolle Optik, saubere Verarbeitung
- korrekte werkseitige Voreinstellung von Hals und Saitenlage
- gute Klangübertragung und Anschlagsdynamik
- Regelweg von Volume- & Tone-Poti
- authentische 60s-Overdrive-Sounds
- keins

Epiphone Les Paul Standard 60s – Tradition in Mahagoni und Ahorn
Die Gitarren der Epiphone Les Paul Standard 60s-Serie sind in mehreren Farben erhältlich, wobei die transparenten Finishes Ice Tea Burst und Blueberry Burst das attraktiv gemusterte Riegelahornfurnier der Decke durchscheinen lassen. Beim Ebony-Finish betont eine schwarze Decke den Mahagonikorpus und bei allen Ausführungen zieht sich ein cremefarbenes Binding auch an der Halskante entlang. Das Kunststoff-Schlagbrett sowie die Pickuprahmen und der Ring um den Kippschalter sind im gleichen Farbton gehalten.

Optisch versprüht das Instrument auf jeden Fall den klassischen Les Paul-60s-Charme.
Die Tradition wird auch mit zwei Humbuckern, vier Reglern und einer Tune-O-Matic Bridge mit Stop-Tailpiece umgesetzt. Die Pickup-Kappen sind vernickelt, so wie die gesamte Hardware des Instruments. Als Brücke kommt eine Locktone ABR Tune-O-Matic mit einzeln verstellbaren Saitenreitern zum Einsatz, die sich mit einem Schraubendreher bequem in der Höhe verstellen lässt. Ausgeliefert wird die Gitarre in einem soliden Premium-Gigbag, das bei normalem Transport ausreichend Schutz bietet.
Mahagoni-Hals mit 60s Slim Taper C-Profil – vertrautes Spielfeld für die linke Hand
Wie bei Les-Paul-Modellen üblich, ist der Hals mit dem etwas schlankeren 60s-Slim-Taper-Profil mit dem Korpus verleimt. Wir hatten zum Test noch das Vorjahresmodell mit einem Griffbrett aus indischem Lorbeer. Seit 2026 wird die Gitarre mit einem Palisander-Griffbrett ausgeliefert.
Die Mensur beträgt 24,75“ (628 mm), der Griffbrettradius misst 12“ (304,8 mm) und die Halsbreite am Sattel 43 mm. Das Instrument ist ab Werk sehr gut voreingestellt und die 22 Bünde sind ordentlich abgerichtet und poliert. Dabei ist die Saitenlage so eingestellt, dass es auch bei härterem Anschlag nicht schnarrt – wir haben hier also kein komplettes Flachbrett. Vervollständigt wird das Ganze durch einen GraphTech-Sattel, Grover-Rotomatic-Stimm-Mechaniken mit 18:1-Übertragung und den Zugang zum Halsstellstab unter der glockenförmigen Kunststoffabdeckung hinter dem Sattel.
Welche Regelmöglichkeiten bietet die Epiphone Les Paul Standard 60s?
Für die Klangübertragung sind zwei Epiphone ProBucker Humbucker-Pickups im Einsatz, ein ProBucker 2 in der Halsposition und ein ProBucker 3 am Steg. Die Pickups werden mit CTS-Potis geregelt, jeweils einmal Volume und einmal Ton, geschaltet wird mit dem klassischen Dreiweg-Kippschalter. Insgesamt zeigt sich die elektrische Auslegung traditionell: Es gibt keine Coil-Split- oder Coil-Tap-Funktionen und auch bei den Potiknöpfen bleibt man mit den goldenen Top-Hats mit Positionsmarkern (Dial Pointer) aus Nickel beim Gewohnten.

