In diesem Testbericht werfen wir einen Blick auf Stairville The Tube I & II. Die beiden Modelle unterscheiden sich in ihrer Länge und Anzahl der verbauten LEDs, sind funktional jedoch identisch ausgestattet. Sie lassen sich autark betreiben, via CRMX kabellos ansteuern oder per App bedienen und liegen preislich bei 239,- Euro (Tube I) beziehungsweise 299,- Euro pro Einheit (Tube II). Damit richten sie sich nicht nur an professionelle Anwender, sondern dürften auch für ambitionierte Einsteiger interessant sein. Das Achter-Set der größeren The Tube II liegt aktuell bei 2.799 Euro – und damit bei weniger als der Hälfte des Preises der bekannten Referenzmodelle. Ich spreche von den auch 2026 weiterhin nahezu allgegenwärtigen Asteras Titan Tubes, bei denen für ein Achter-Set im Hartschalenkoffer derzeit rund 7.000 Euro fällig werden. Dass gute Röhrenbeleuchtung auch günstiger geht, soll dieser Testbericht verdeutlichen.

- schicke Eye-Candy-Effekte
- robuste Aufmachung
- ordentliche Lichtleistung
- viel Zubehör gutes Peis-Leistungs-Verhältnis
- per App bedienbar
- Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden
- große Auswahl an Auto-Programmen
- geringes Gewicht macht den Aufbau einfach
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Stairville The Tube I & II – technische Details
Mit The Tube I und The Tube II bringt Stairville zwei akkubetriebene Pixel-LED-Tubes, die technisch auf derselben Plattform basieren und sich vor allem in Länge, Pixelanzahl und Output unterscheiden, auf den Markt. Beide Modelle arbeiten mit RGBMA-LEDs à 0,5 Watt pro LED und ermöglichen dadurch eine erweiterte Farbmischung inklusive sauberer Weißtöne. Der Abstrahlwinkel liegt jeweils bei 135°, die Strobe-Frequenz ist von 0 bis 25 Hz regelbar und es stehen vier Dimmer-Kurven zur Auswahl.
Beide Tubes sind nach IP65 klassifiziert und somit für den Outdoor-Einsatz geeignet. Die Ansteuerung erfolgt wahlweise kabellos via integriertem Lumenradio CRMX Receiver oder per Bluetooth über die Vision-Control-App. Dank Segmentsteuerung sind dynamische Pixel-Effekte umsetzbar. Der integrierte Akku ermöglicht eine maximale Laufzeit von bis zu 16 Stunden, knapp vier Stunden weniger als bei den Titan Tubes, bei rund drei Stunden Ladezeit.
Die Stromversorgung erfolgt jeweils über 18 V bei 5 A, ein passendes Netzteil ist im Lieferumfang des Toursets enthalten. Zwei 1/4-Zoll-Gewinde sorgen bei beiden Versionen für flexible und sichere Montagemöglichkeiten, kompatibel mit Zubehör wie Eckverbindern, Stativen oder Ringösen zur Umsetzung kreativer Set- und Bühnenkonstruktionen.

Wie unterscheiden sich Stairville The Tube I & II?
Der The Tube I ist mit 550 x 44 x 44 mm deutlich kompakter, wiegt 0,85 kg und arbeitet mit 160 LEDs, aufgeteilt in 8 Segmente. Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 48 Watt.
Der The Tube II misst 1060 x 44 x 44 mm, bringt 1,35 kg auf die Waage und verfügt über 320 LEDs mit 16 Segmenten. Durch die höhere LED-Anzahl steigt die maximale Leistungsaufnahme auf 70 Watt.
Was ist im Lieferumfang der Stairville The Tube I & II?
Für meinen Test wurden mir jeweils acht Tubes beider Varianten zur Verfügung gestellt – entsprechend in der Tour-Ausführung im schwarzen Hartschalenkoffer. Die Cases wirken ausgesprochen robust, sind sauber verarbeitet und lassen sich über mehrere stabile Klappverschlüsse sicher verschließen.






Im Inneren findet neben den jeweiligen Lampen auch sämtliches Zubehör seinen Platz. Und das fällt durchaus umfangreich aus: Zum Lieferumfang zählen Doppel- und Sechsfachverbinder, Wandhalterungen, Ringösen sowie Dreifußstative. Hinzu kommt ein Mehrfachladegerät, das über Powertwist mit Strom versorgt wird und sich durchschleifen lässt.
Wie ist die Beschaffenheit Stairville the Tube Pixel-LED-Röhren?
In ihrer grundlegenden Form bewegen sich The Tube I und II klar im bekannten Raster moderner Akku-LED-Tubes. Wie die etablierten Vorbilder sind sie ausschließlich auf der Frontseite mit LEDs bestückt. Die Version I fällt dabei halb so lang aus wie ihr größerer Bruder. Hinter dem breiten Kunststoff-Frostfilter arbeiten 160 beziehungsweise 320 LEDs mit jeweils 0,5 Watt Leistung.
Ober- und Unterseite sind identisch gestaltet: schwarz, rund ausgeführt und jeweils mit einem Gewinde versehen, um das mitgelieferte Zubehör sicher montieren zu können. Die Rückseite ist ebenfalls schwarz gehalten und insgesamt sehr unauffällig.





Welche Anschlüsse und Bedienelemente bieten Stairville The Tube I & II?
Auf der linken Seite befindet sich die Bediensektion. Diese besteht aus einem kleinen, mehrfarbigen Display sowie sechs Drucktastern zur Navigation durch die Menüstruktur. Neben dem Ein- und Ausschalter gibt es unter anderem einen dedizierten Color-Button, über den sich verschiedene Farbmakros direkt anwählen lassen.
Geladen werden die Tubes über einen 18-Volt-Anschluss, der zum Schutz gemäß IP65 mit einer Gummiabdeckung versehen ist. Insgesamt hinterlassen die Lampen – trotz des überwiegend aus Kunststoff gefertigten Gehäuses – einen robusten Eindruck.
Für den harten Road-Alltag ist selbstverständlich ein gewisses Maß an Sorgfalt gefragt, doch typische Show-Setups und Aufbauten sollten sie bei sachgemäßem Handling problemlos mitmachen. Rein optisch machen The Tube I und II in jedem Fall eine überzeugende Figur.







































