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MOTU 624 AVB Test

Fazit

Mit dem 624 AVB rundet MOTU sein Portfolio konsequent ab. Warum allerdings eine solche Nähe zu den Ultralites ohne Verwendung deren Namen gegeben ist, erschließt sich mir nicht ganz. Wie dem auch sei, man erhält hier ein zukunftsfähiges, sehr gut und einfach zu bedienendes Interface, das mit reichlich DSP-Effekten und Routing-Optionen punkten kann. Der Klang ist top, die Preamps klanglich sehr sauber, nur nicht besonders kräftig. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut.

    Pro
    • sehr guter Klang
    • zwei Preamps
    • AVB-Interface
    • USB und Thunderbolt
    • viele EQs und Kompressoren
    • Wireless-Steuerung via WLAN/iPad
    • gutes Preis-Leistungsverhältnis
    Contra
    • „nur“ 63 dB Gain
    • Effekt-Reihenfolge nicht änderbar
    • Update nur über Netzwerk möglich
    • Effekte im Grafik-Mode nicht vollständig mit Maus bedienbar
    Features
    • Audiointerfaces
    • mit Thunderbolt, USB 3.0 sowie AVB-Anbindung
    • 24 Bit, 192 kHz
    • ESS Sabre32 DAC-Technologie
    • Kompressor (modeled LA-2A)
    • EQ (modeled British Analog Console EQ)
    • 324 x 24 LCD Display
    • 2x Instrument Input 1/4″ TS
    • 2x Mic In (XLR)
    • 4x Line-Eingang 6.3 mm Klinke
    • 4x Line-Ausgang symmetrisch 6.3 mm Klinke
    • 2x Main Out symmetrisch 6.3 mm Klinke
    • 2x ADAT Ein- und Ausgang mit S-MUX
    • Word Clock Ein- und Ausgang
    • Web App Control (Fernsteuerung über Laptop, Tablet oder Smartphone möglich)
    • AVB Ethernet Port
    • inkl. Audiodesk 4 Software
    Preis
    • EUR 899,- (UVP)
    Unser Fazit:
    Sternbewertung 4,5 / 5
    Pro
    • zwei Preamps
    • AVB-Interface
    • USB und Thunderbolt
    • viele EQs und Kompressoren
    • Wireless-Steuerung via WLAN/iPad
    • gutes Preis-Leistungsverhältnis
    Contra
    • „nur“ 63 dB Gain
    • Effekt-Reihenfolge nicht änderbar
    • Update nur über Netzwerk möglich
    • Effekte im Grafik-Mode nicht vollständig mit Maus bedienbar
    Artikelbild
    MOTU 624 AVB Test
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    von Felix Klostermann

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    Profilbild von microbug

    microbug sagt:

    #1 - 05.06.2017 um 15:41 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Der größte Unterschied zum Ultralite AVB: Das 624 und 8A haben einen richtigen Hauptschalter, das Ultralite AVB dagegen nur einen Soft Switch, wobei MOTU hier im Gegensatz zu den anderen Ultralites vergessen hat, sich den Status merken bzw umstellen zu lassen: Ein Ultralite AVB an einer Steckerleiste muß man immer extra einschalten, was sehr nervig ist - dann lieber das 624 nehmen.
    Dickster Nachteil der USB3-Schnittstelle: Diese wurde nicht, wie bei den Vorgängermodellen, entkoppelt, sodaß man sich über die Abschirmung, besonders an Windows PCs, wunderbar Störgeräusche einfangen kann. Sollte dringend geändert werden, daher lieber Thunderbolt oder AVB als Schnittstelle nutzen. Die anderen AVBs mit USB2 sind entkoppelt und davon nicht betroffen.

    Kommentare vorhanden
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