Anzeige
ANZEIGE

Millenium NonaPad Test 

Das Millenium NonaPad reicht bezüglich seiner Klangqualität zwar erwartungsgemäß nicht an die – wesentlich teureren – Sampling-Multipads von Roland (SPD-SX) oder Alesis (Strike Multipad) heran, könnte aber attraktiv sein für diejenigen, die es als reines Übungsinstrument oder aber als Live-Instrument zum Einspielen von selbst erstellten Samples, Loops oder Backing Tracks nutzen wollen. Bezieht man die externen Trigger mit ein, so können theoretisch bis zu 15 Samples verwaltet werden. Für einen Preis von rund 220 Euro kann das kein anderes Percussion Pad bieten. 

Auch wer das NonaPad ausschließlich als MIDI-Controller nutzen möchte, um hochwertige Sounds aus dem Rechner zu spielen, bekommt hier für sehr wenig Geld ein Gerät, das diesen Zweck ohne Beanstandungen erfüllt. Die Qualität der internen Sounds genügt zum Üben oder zum Einspielen von Demos, gehobene Ansprüche können sie aber nicht befriedigen. Auch die Tatsache, dass vereinzelt Hi-Hat-Schläge verschluckt werden, trübt den Gesamteindruck, ebenso wie die nicht sehr benutzerfreundliche Bedienung. Trotz dieser Einschränkungen kann dem NonaPad insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt werden und je nach Einsatzzweck kann es für den einen oder die andere die richtige Wahl sein.

Das Millenium Nonapad im Test.
Bietet für den günstigen Preis eine ganze Menge: das Millenium NonaPad.
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • großer Funktionsumfang
  • über 600 Sounds
  • 512 MB Speicherplatz für User Samples
  • gute Erweiterungsmöglichkeiten
  • angenehm spielbare Pads
  • geringe Latenz
Contra
  • umständliche Bedienung
  • wenig klangliche Variationen bei den Sounds
  • Hi-Hat-Schläge werden teilweise verschluckt
Artikelbild
Millenium NonaPad Test 
Für 222,00€ bei
  • Hersteller: Millenium
  • Bezeichnung: NonaPad
  • Anzahl der Schlagflächen: 9
  • Anzahl der Preset Drumkits: 30 (+ 20 User Kits über Wave Manager)
  • Anzahl der Sounds: 608
  • Interner Speicher: 512 MB
  • Effekte: Reverb, 3-Band-Equalizer, Limiter
  • Metronom: 5 Sounds, 7 Types, Tempo 20 bis 240 bpm
  • Anzeige: LCD-Display
  • Abmessungen (B x T x H): 360 x 305 x 75 mm
  • Gewicht: 2,4 kg
  • Besonderheiten: Sample Import Funktion (Format .wav / 48kHz / 16bit / mono)
  • Anschlüsse:
  • 2 x Trigger Input (1/2, 3/4 Klinke)
  • 2 x Footswitch Input (Klinke)
  • 2 x MIDI (In/Out)
  • USB-Schnittstelle (Typ A)
  • USB-To-Host Schnittstelle (Typ B)
  • 2 x Line Out (L/R, Klinke)
  • Aux In (Miniklinke)
  • Phones Out (Klinke)
  • Netzteilanschluss (9V)
  • Zubehör
  • Bedienungsanleitung, Netzteil, 3,5mm-Kopfhöreradapter
  • Preis (Verkaufspreis 7/2022): EUR 222,-

Herstellerseite: https://milleniumdrums.com

Hot or Not
?
Millenium NonaPad

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Lars-Oliver Horl

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Millenium Metronome Bass Drum Pad Test
Test

Das Millenium Metronome Bass Drum Pad richtet sich an Drummer, die ihre Fußtechnik trainieren wollen, ohne dabei den Hausfrieden zu stören. Der Clou ist das eingebaute Metronom.

Millenium Metronome Bass Drum Pad Test Artikelbild

Das Millenium Metronome Bass Drum Pad richtet sich an Drummer, die ihre Fußtechnik trainieren wollen, ohne dabei den Hausfrieden zu stören. Der Clou ist das eingebaute Metronom. 

Millenium MPS-1000 E-Drum Set Test
Test

Millenium wagt sich mit seinem MPS-1000 E-Drumset in die preisliche Mittelklasse vor. Was das Kit, das auf den ersten Blick wie ein akustisches Schlagzeug aussieht, kann, erfahrt ihr in unserem ausführlichen bonedo-Test.

Millenium MPS-1000 E-Drum Set Test Artikelbild

Mit dem Millenium MPS-1000 E-Drum Set wagt sich die Marke, die seit über 25 Jahren ihre Kundschaft mit preisgünstigen akustischen und elektronischen Schlagzeugen versorgt, erstmals in die mittlere Preisklasse vor. Dort, wo sich die namhafte Konkurrenz von Roland und Alesis sowie einige jüngere Hersteller wie ATV oder 2box tummeln, will die Thomann-Eigenmarke nun ein Wörtchen mitreden. Millenium geht hier keine neuen Wege, aber bietet knapp unter der 1000-Euro-Grenze Features, für die man bei der Konkurrenz deutlich mehr Geld berappen muss…

Millenium stellt das neue MPS-1000 E-Drumset vor
Drums / News

Millenium stellt sein neues E-Drum-Spitzenmodell vor. Das MPS-1000 verfügt über Holzkessel, die mit zweilagigen Mesh Heads bestückt sind, sowie ganzflächig bespielbare Hi-Hat- und Cymbalpads.

Millenium stellt das neue MPS-1000 E-Drumset vor Artikelbild

Mit dem MPS-1000 stellt Millenium das neue Topmodell seiner E-Drum-Riege vor. Das Kit verfügt über Holzkessel, die mit zweilagigen Mesh Heads ausgestattet sind, sowie großzügig dimensionierte Cymbalpads und sieht dadurch aus wie ein akustisches Schlagzeug. Die Konfiguration des MPS-1000 entspricht mit der 20"x14" Bassdrum, den 10"x6", 12"x6" und 14"x12" Toms und der 13"x6" Snaredrum einem typischen Studioset, sodass sich sofort ein Spielgefühl wie an einem Akustik-Kit einstellt. Sowohl die 13" Hi-Hat als auch die beiden 15" Crashes und das 18" Triple-Zone Ride sind auf der kompletten Spielfläche nutzbar – ein Feature, das bislang sehr viel teureren E-Drumsets vorbehalten war. 40 Preset Kits laden zum sofortigen Lostrommeln ein, auf 40 weiteren Speicherplätzen können aus den 820 internen Sounds eigene Kits zusammengestellt werden. Das MPS-1000 Modul bietet zudem die Möglichkeit, eigene Samples zu importieren und kann 15 eingespielte Songs speichern. Für Übungszwecke stehen 70 Play-Along Songs bereit. Der Verkaufspreis für das MPS-1000 beträgt 998,00 EURO.

Bonedo YouTube
  • Tama | Starclassic Maple | Standard Set | Sound Demo (no talking)
  • Millenium | Metronome Bass Drum Pad | Setup & Sound Demo (no talking)
  • Tama Starclassic Maple Snare / Preview