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Klangerfrischer im Dreierpack Test

Detail

Die Tretminen kommen in stabilen gusseisernen Gehäusen in drei verschiedenen Farben. Der Guitar Xciter ist rot, der Acoustic Xciter grün und die Punch Factory orange. Regler und Metall-Fußschalter befinden sich auf der Oberseite, die Anschlüsse auf der Rückseite.

Guitar Xciter/Acoustic Xciter
Im Gegensatz zum Ur-Exciter besteht bei den beiden neuen Modellen die Möglichkeit, den Höhen- und Bassbereich aufzufrischen. Bei Aphex wird das als Big Bottom und Aural Exciter bezeichnet. Die jeweiligen Einstellungen erfolgen über vier Regler, jeweils zwei für Bässe und Höhen. Beide Xciter-Pedale sind absolut identisch, allerdings ist das Frequenzverhalten auf das jeweilige Instrument (E-Gitarre, Akustik Gitarre) abgestimmt, weshalb naturgemäß beide unterschiedlich klingen.

Die Klangeinstellung bietet folgende Möglichkeiten:

Lo Tune – Anwahl der Frequenz des Bassbereichs
Lo Blend – Stärke der Anhebung des Bassbereichs
Hi Tune – Anwahl der Frequenz des Höhenbereichs
Hi Blend – Stärke der Anhebung des Höhenbereichs

Der Effekt wird per Fußschalter aktiviert, was die darüber liegende rote LED entsprechend anzeigt.

Fotostrecke: 4 Bilder Acoustic Xciter
Fotostrecke

Punch Factory
Der Kompressor kommt mit nur zwei Reglern aus, nämlich Drive und Volume. Wer hier an Verzerrung (Drive) denkt, der irrt, denn mit diesem Regler wird das Kompressionsverhalten eingestellt, mit Volume die Endlautstärke. Die Punch Factory hat in der Mitte zwischen den beiden Reglern eine LED-Kette, mit der die Intensität der Kompression dargestellt wird.

Rückseite/AnschlüsseDie Rückseite mit den Anschlüssen ist bei allen drei Geräten identisch. Ganz links ist die Buchse für das Netzteil, das leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Dies ist allerdings auch nicht ganz so tragisch, da sich alle Aphex-Bodentreter mit sämtlichen Netzteilen vetragen, deren Stecker mechanisch in die Power-Buchse passt und 5-12 Volt (AC) oder 7-17 Volt (DC) liefert.  Batteriebetrieb ist auch möglich, allerdings müssen zum Öffnen des Gehäuses vier kleine Kreuzschlitzschrauben gelöst werden, was kurz vor dem Gig doch etwas nervig ist. Ein schnell  und möglichst ohne Werkzeug erreichbares Batteriefach wäre die bessere Lösung. Dann geht es weiter mit den In- und Output-Buchsen (Klinke) zum Anschluss von Gitarre und Verstärker. Für Instrumente mit Aktiv-Pickups wurde an einen Schalter zur Pegel-Absenkung gedacht, der sich zwischen den beiden Buchsen befindet. Auf der rechten Hälfte der Rückseite sind Anschluss und Schalter für die integrierte DI-Box. Eine sehr sinnvolle Funktion, vor allem für Akustikgitarristen oder Bassisten, die aus dem Pedal direkt in die PA gehen, aber noch ihren eigenen Bühnenamp separat ansteuern möchten. Hierfür gibt es selbstverständlich eine XLR-Buchse, über die das symmetrische Signal dann lange Kabelwege ins Mischpult ohne Störeinwirkungen zurücklegen kann. Weiterhin hat man den üblichen Ground-Lift-Schalter sowie einen Taster eingebaut, mit dem man zwischen Wet und Dry wählen kann. Wer also das pure Signal (Dry) ohne Xciter oder Kompressor über die DI an die PA senden und den Effekt nur auf seinem Bühnenamp hören möchte, der wählt hier die Einstellung ´Dry´. Sehr sinnvoll!

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