Test
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16.09.2009

Der Zoom H4n meisterte alle ihm gestellten Aufgaben mit Bravour und entpuppte sich darüber hinaus als kleines Multitalent. Durch die Möglichkeit, sowohl das Mikrofonsignal als auch die beiden Eingänge gleichzeitig aufzuzeichnen, lassen sich komplexere Aufnahmesituationen als mit der reinen Stereoaufnahme-Funktion realisieren. "On the road" macht der Zoom H4n auch eine gute Figur: Ob zum Aufzeichnen mehrspuriger Songideen, als Übepartner mit Stimmgerät, Metronom, Phrase-Trainer und Effekten, als Fieldrekorder mit einem guten Windschutz oder einfach als Audiointerface für den Laptop unterwegs -  der H4n lässt kaum Wünsche offen und kann auch in punkto Klang überzeugen. Das aufgenommene Material kann sogar direkt im Gerät geschnitten, normalisiert, und ins MP3-Format gewandelt werden. Obendrauf gibt's noch eine kleine Cubase-Version zur weiteren Bearbeitung. Was will man mehr? Läge die optional erhältliche Fernbedienung noch mit im Paket, gäbe es überhaupt keinen Grund, zu meckern. Vielleicht kommt Zoom diesem Wunsch ja beim Nachfolger des H4n nach. Wie wird der dann wohl heißen? Vielleicht "H4ün" für übernächst…?

  • Pro
  • guter Klang
  • echte X/Y Anordnung der Mikros
  • Lieferumfang
  • Input Gain fein justierbar
  • flexibel einsetzbar durch Multitrack-Recording
  • Contra
  • Beschriftung der Plastiktaster des Testgeräts reibt ab
  • Effekte können nicht nach der Aufnahme angewendet werden
  • Facts
  • Größe: 73 x 156 x 35 mm
  • Gewicht: 280 g
  • Anschlüsse: 2 x XLR/Klinke, Miniklinke für externes Stereomikrofon, USB,
  • Stromversorgung: 2 x AA-Batterien
  • Betriebsdauer bei Batteriebetrieb: 6 Stunden / 11 Stunden (Stamina Modus)
  • Speichermedium: SD-Karte
  • Maximale verwendbare Speicherkartengröße: 32 GB
  • Besondere Funktionen: Metronom, Stimmgerät, 50 Effekte, Karaoke-Funktion
  • Zubehör: Netzteil, 1 GB SD-Karte, Mikrostativ-Adapter, Case und Windschutz
  • Preis: 415,- Euro (UVP)
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