Test
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13.02.2018

Praxis

Die Bedienung des Funksystems ist vorbildlich. Das System findet freie Frequenzen schnell und zuverlässig. Das Gleiche gilt für die Synchronisation von Sender und Empfänger. Sowohl das automatische Zuweisen gelingt problemlos als auch die manuelle Zuordnung der Funkparameter. Zur Reichweite des Systems schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Zur Verfügung stand mir beim Test eine Strecke von etwa sechs Metern, die das the t.bone freeU PT 863 (wie zu erwarten) problemlos meisterte.

Auch das Einpegeln des Eingangssignals am Taschensender gelingt umstandsfrei. Der Regelbereich des Potis ist ausreichend groß, um unterschiedlichste Instrumentenpegel auf Arbeits-Level zu bringen. So ist auch der Einsatz aktiver Gitarren-Pickups problemlos möglich. Die Displays sind sowohl am Sender als auch am Empfänger gut ablesbar, insbesondere die Spitzenwertanzeige des Audiopegels gefällt mir gut.

Das Bodypack sitzt sicher, gleichwohl fände ich einen Klemmbügel aus Metall beruhigender. Da ist es umso erfreulicher, dass sich der Gürtel-Clip mithilfe eines Schraubenziehers entnehmen und austauschen lässt. Die Antenne des Taschensenders ist flexibel und stört zu keiner Zeit. Was fehlt ist eine Abschaltautomatik. Ein einfaches Feature, aber wichtig für die Lebensdauer der Batterien und Akkus.

Beim Klang macht mir das the t.bone freeU PT 863 leider schwer zu schaffen. Das liegt vor allem am starken Rauschen, gegen das auch das interne Noise Gate machtlos ist. Vor allem in den Ein- und Ausschwingphasen des Signals stören die Nebengeräusche sehr, was bei den  Bassgitarren-Tracks in den Audiofiles deutlich wird. Weder die Pegelanpassung des Eingangssignals noch eine Umstellung der Funkstärke führen zu einer Verbesserung. Und auch das Justieren des Ausgangspegels am Empfänger bringt keinen Erfolg. Das kostet wertvolle Punkte.

Am ehesten eignet sich das PT 823 deshalb zur Übertragung von Stimmsignalen, da diese weniger gleichmäßige Pegel liefern als Gitarren, Bässe oder Keyboards. Positiv lässt sich hingegen festhalten, dass der Ein/Aus-Schalter nahezu geräuschlos funktioniert.

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