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09.10.2018

the box Pyrit 112 Sub A Test

Günstiger Subwoofer für druckvolle Klangmassage

Aktiver Subbass zum günstigen Preis

Mit dem Pyrit 112 Sub A bietet Thomann unter seiner Eigenmarke the box einen Subwoofer an, der in jeder Hinsicht kundenfreundlich ist. Sein im Vergleich zu Mitbewerbern günstiger Preis schont den Geldbeutel. Das niedrige Gewicht ermöglicht, dass man ihn auch mal allein tragen kann. Auch bei der Größe hat man sich zurückgehalten, denn der Testkandidat ist mit einem 12-Zoll-Basslausprecher ausgestattet.

Details

Um einem akustischen Erlebnis mehr Volumen zu geben, runden Subwoofer den Sound nach unten hin ab. Entscheidend für das Wohlgefühl der Zuhörer – und damit auch für diesen Test – ist dabei nicht, dass es irgendwie tief brummt, sondern dass die Gäste gezielt mit den in der Musik vorhandenen Frequenzen massiert werden. Oft gönnt man sich neue Subwoofer erst nach dem Kauf der Haupt-PA. Zum Pyrit 112 Sub A werden zwar Tops empfohlen, es gibt ihn aber auch einzeln.

Der erste Eindruck

Gleich nach dem Auspacken fällt auf, dass der Pyrit 112 Sub A ganz gut allein tragbar ist. Mit seinem Gewicht von 25 kg, stabilen Griffmulden an den Seiten und einer kompakten Bauweise fällt der Gang in den Live-Club leicht. Mit seinen Maßen (B x H x T) von 460 mm x 400 mm x 520 mm ist er im Vergleich zu anderen ein relativ kleiner Tieftöner. Man kann ihn aufrecht stehend einsetzen oder auf die Seite legen. Sein Gehäuse besteht aus Birkensperrholz, das mit schwarzem Strukturlack überzogen ist. Das Frontgitter ist mattschwarz pulverbeschichtet.

Lieferumfang

Dem Paket liegen ein Netzkabel und eine Bedienungsanleitung bei. Transportrollen gibt es nicht. Ein passendes Cover kann bei Bedarf für 35 Euro erworben werden. Um den Subwoofer im Karton zu bewegen, benötigt man aufgrund der Maße der Verpackung eine zweite Person oder ein Rollbrett. (

 

Anschlüsse und Bedienfeld

Auf der Rückseite unten befindet sich der Netzschalter mit Kaltgerätebuchse. Oben liegt die Audiosektion. Mittels zweier XLR-/Klinken-Kombibuchsen wird der Input verkabelt und mit dem Volume-Regler die gewünschte Lautstärke eingestellt. Die beiden Outputs sind XLR-Ausgänge. Bleibt noch ein Blick auf die Feinheiten.

Per Mode-Schalter wechselt man zwischen den drei Betriebsarten des integrierten Soundprozessors. Es gibt je eine für drei von Thomann als klanglich passend empfohlene Mittel-/Hochtöner. Diese sind

the box Pyrit 10 A

the box Pyrit 12 A

the box Pyrit 15 A

Rechts neben dem DSP-Mode-Schalter zeigen drei LEDs an, ob Spannung sowie ein Audiosignal anliegen und ob der Tieftöner übersteuert. 

Die inneren Werte

Der Pyrit 112 Sub A ist mit einem 12-Zoll-Basslautsprecher mit 4-Zoll-Schwingspule ausgestattet. Er arbeitet mit einem Class-D-Verstärker. Die Ausgangsleistung beträgt 500 Watt RMS, 2000 Watt Peak bei einem maximalen Pegel von 126 dB. Übertragen wird ein Frequenzbereich von 45 bis 150 Hz. Die Eingangsimpedanz liegt bei 10 kΩ unsymmetrisch und 20 kΩ symmetrisch.

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