Software
Test
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28.09.2018

Praxis

Installation und Performance

Der Download sowie die Installation und Aktivierung verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Da mein iLok License Manager noch nicht auf dem aktuellen Stand ist und ich die Cloud-basierte Aktivierung der Revoice Lizenz auf meinen Computer nicht nutzen kann, ziehe ich die Lizenz dann doch erst einmal auf meinen iLok 3, was problemlos funktioniert. Während der gesamten Testphase verhielt sich Revoice Pro 4 in Verwendung mit den DAWs Presonus Studio One 4, Apple Logic Pro X 10.4.1 und Avid Pro Tools 12 auf meinem MacBook Pro ( 2,8GHz Intel Core i7, RAM 16GB, macOS 10.12.6 Sierra) absolut stressfrei, ohne bemerkenswerte Belastung der CPU, Abstürze oder sonstige Bugs. 

DAW-Spezifisches

Neben der autarken Nutzung von Revoice Pro, welche über den simplen Im- und Export von Audiodaten (vorzugsweise mit Timecode Informationen) problemlos möglich und auch gar nicht so unpraktikabel ist, erscheint das Verlinken mit dem aktuell zu bearbeitenden DAW-Projekt vielleicht doch am sinnvollsten. Kompatible DAWs sind:

  • Mac:

    • Pro Tools 8.0 bis 2018.4
    • Studio One Professional 3.0 bis 4.0.0.47704
    • Logic Pro X 10.0.0 bis 10.4
    • Cubase 6.0 bis 9.0
    • Nuendo 4.3 bis 7.0
    • Digital Performer 8 bis 9
    • Ableton Live 9.6.1
    • FL Studio 12
    • Reaper 5.1
    • Logic Pro 9.1.8

  • Windows:

    • Pro Tools 9 bis 2018.4
    • Studio One Professional 3.0 bis 3.3.2
    • Cubase 6.0 bis 9.0
    • SONAR PROFESSIONAL X3 bis 2017.2
    • Nuendo 4.3 bis 7.0
    • FL Studio 12
    • Reaper 5.35

Ich habe Revoice Pro 4 in Verbindung mit den mir zur Verfügung stehenden Programmen Pro Tools 12, Logic Pro X 10.4 und Studio One 4 getestet, wobei zunächst die sich je nach DAW unterscheidende Handhabung ein etwas ungewöhnlicher Umstand ist. Folgendes gibt es zu berichten:

Revoice Pro vs. Pro Tools

Die Anwendung der Kernfunktionen, also das Generieren von APT-Prozessen und künstlichen Dopplungen ist im Zusammenspiel mit Pro Tools einfach genial und steht für mein Empfinden der ARA2-Verknüpfung von Revoice und Studio One in nichts nach! Äußerst unkompliziert ist das Verwenden der AudioSuite Plug-ins Revoice Pro APT und Revoice Pro Doubler (je nach Anwendung). Dort können angewählte Regionen einfach per Button (Capture) als Guide oder Dub importiert werden und das bearbeitete Signal kann auf gleiche Weise per Spot-Button auf eine beliebige Spur exportiert werden. Top!

Revoice vs. Logic

Obwohl es der Bedeutung des Produktnamens widerspricht, erfordert Logic manchmal etwas ungewöhnliche Wege bei der Verwendung von Plug-ins (z.B. Vocoder). Auch in diesem Fall ist es mal wieder etwas schrullig, eine Instrumentenspur zum Monitoring von Revoice Pro zu verwenden, in welche das Plug-in „Revoice Pro Monitor“ insertiert werden muss. Aber es funktioniert problemlos. In den zu bearbeitenden Audiospuren schleift man zum Transfer des Audiomaterials ein Plug-in namens „Revoice Pro Link“ ein, in welches der zu bearbeitende Gesang in Echtzeit überspielt wird. Die fertigen Dopplungen (APT und Doubler) werden per Maus mit gedrückter Optiontaste zurück ins Logic Arrangement kopiert. Grundsätzlich gibt es an diesem Handling überhaupt nichts auszusetzen, allerdings erscheint es ein wenig provisorisch, was es ja irgendwie auch ist! Lassen wir uns überraschen, auf welche Weise ARA2 beide Programme in offensichtlich naher Zukunft miteinander verzahnt und welche Vorteile der neue Workflow mit sich bringt. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Revoice vs. Studio One

Die Presonus DAW Studio One ist bekanntlich ein hartgesottener ARA-Veteran, welcher schon seit Jahren für seine vorbildliche Einbindung von Melodyne bekannt ist und bei dem die Schnittstelle zu Revoice Pro bereits einsatzbereit ist. Das Resultat sind „logische“ Menübefehle zur Verwendung von Revoice Pro sowie ein praktikabler Offline-Import von Audiodaten inklusive „Bounce in place“ der bearbeiteten Files.

Der konkrete Einsatz von Revoice Pro in Verbindung mit diversen kompatiblen DAWs (u. a. Ableton Live, Cubase/Nuendo, Reaper, …) wird übrigens hier in zahllosen Videos auf der Homepage von Synchro Arts veranschaulicht.

Und wie klingt es?

Die Qualität von Revoice Pro 4 ist top! Selbst wenn in manchen Fällen auf Einzelspuren (APT) kleinere Artefakte wahrnehmbar sind, im Kontext mehrerer Spuren oder gar einer kompletten Mischung klingt das Resultat einwandfrei und absolut professionell! Im Folgenden hört ihr Revoice Pro 4 im Einsatz auf einigen Gesangsspuren, wobei ich eher natürlich klingende als „ultra-tighte“ Einstellungen vorgenommen habe. Bei den APT-Dopplungen solltet ihr vor allem auf die per Revoice deutlich verbesserten Endungen achten: 

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