Test
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31.07.2020

Praxis

Aufbau

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, macht die Plastikabdeckung der LEDs nicht unbedingt den solidesten Eindruck, deshalb sollte dieser Bereich beim Transport gut geschützt sein, das gilt aber eigentlich auch für die meisten anderen Lichteffekte. Als passendes Case bietet sich das Thon Case 4x LED Bar 240 RGB an, hier habt ihr gleich Platz für vier Geräte.  

Ansonsten ist die Stairville LED Bar 240/8 RGB DMX 30° sehr unkompliziert. Eventuell den passenden Montagebügel anschrauben, Stromkabel anschließen, vielleicht die DMX-Verbindung herstellen. Ich habe mich (mal wieder) für den stehenden Betrieb entschieden, falls ihr die LED Bar fest installieren wollt, benötigt ihr zusätzliches Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Der Stromanschluss ist mir eine Prise zu wackelig. Wenn man ungünstig mit dem Stromkabel in Kontakt kommt, könnte es passieren, dass die Stromzufuhr kurz unterbrochen wird. In den meisten Fällen wird das wahrscheinlich nicht vorkommen, denn grundsätzlich sind Stecker ja immer eine empfindliche Stelle – trotzdem könnte das hier stabiler sein.

Bedienung

Kaum ist die Stairville LED Bar 240/8 RGB DMX 30° mit „Saft“ versorgt, nimmt das Gerät die Arbeit auf. Verschiedene Betriebsmodi stehen zur Verfügung, die ich am Bedienfeld auswähle und weiter einstelle. Alternativ ist die Steuerung über die Stairville IP Bar IR Remote möglich, die für 11 Euro optional erhältlich ist. Je nachdem wie ihr das Gerät einsetzen wollt, lohnt sich die Anschaffung. 

21 automatische Programme gehören zu dem Angebot, die letzten zwei davon (20 und 21) können von mir eine ausgesuchte statische Farbe für den Hintergrund verpasst bekommen und eine weitere, die dann als „Hopping Color“ über die Segmente rauscht. Sieben verschiedene Farben und Kombinationen bekomme ich dafür vorgeschlagen. Geschwindigkeit, Blinkfrequenz und Fade-Geschwindigkeit stelle ich in 100 Stufen ebenfalls ein. Die gleichen Optionen bekomme ich für die Betriebsart „Automatik“. Eine weitere Steuerung ist über Musik- und Soundsignale möglich, die über das interne Mikrofon in einer Empfindlichkeit eingefangen werden, die ich in 31 Stufen festlege.

Sowohl „Programme“ als auch „Automatik“ und Musiksteuerung laufen im Standalone-Betrieb oder wenn die Stairville LED Bar 240/8 RGB DMX 30° als Master läuft. Das gilt auch für die Auswahl „Konstantes einfarbiges Muster“, das mir die gleichen sieben Farbkombinationen wie bei den automatischen Programmen arbeitet. Bei dem Slave-Modus wird die LED Bar über einen anderen Lichteffekt gesteuert.

Wer ein kleines bisschen mehr Kontrolle will, benutzt den DMX-Modus. Dieser ist mit 2, 3, 5 oder 24 Kanälen denkbar. Die Anleitung dokumentiert die Möglichkeiten der einzelnen DMX-Modi. Richtig Spaß kommt eigentlich erst mit 24 Kanälen auf, wenn ich die RGB-LEDs der acht Segmente in der Intensität regulieren kann.

Lichtausbeute

Und da sind wir auch schon bei der großen Frage, was sich hiermit anstellen lässt. Und da muss ich wieder den Preis berücksichtigen. Sprich: Dafür dass die Stairville LED Bar 240/8 RGB DMX 30° so günstig ist, bekomme ich hier einiges geboten. Besonders die Programme haben mich durchaus überrascht. Farben und Lichtleistung gehen klar, versetzen mich aber auch nicht unbedingt in Ekstase. Da sich die Farbmischung hier erst durch das Zusammenspiel der einzelnen LEDs ergibt, sehe ich das Ergebnis nur an den bestrahlten Flächen. Beim Blick auf die Leiste selbst kommen nur die einzelnen Grundfarben zum Vorschein. Aber auch damit lassen sich durchaus schöne Effekte erzielen, die oben erwähnten Hopping Colors gehören auf jeden Fall dazu. Wenn ihr ein brauchbares Weiß oder warmes Amber sucht, müsst ihr etwas mehr auf den Tisch legen.

Einsatzgebiete

Die Stairville LED Bar 240/8 RGB DMX 30° eignet sich sowohl für die Bühne als auch für mobile DJ-Setups und ebenso sehr gut für den Partykeller. Dank des lüfterlosen Betriebs dient die LED Bar auch als brauchbares Ambient Light in der Galerie oder anderen Orten, bei denen es auf niedrige Geräuschkulisse ankommt.

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