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Test
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25.04.2017

Squier Affinity Serie Jazz Bass with Fender Rumble 15 Amp Test

E-Bass + Verstärker

"Pack Series" Einsteigerpaket

Wer sich als Neueinsteiger mit der Anschaffung von geeigneten Equipment für das neu auserkorene Hobby beschäftigt, fühlt sich vom dem riesigen Angebot in den Geschäften und im Internet nicht selten erschlagen. Das ist nur allzu verständlich, denn mit einem Instrument ist es ja längst nicht getan. Neben einem vernünftigen Bass braucht der frisch gebackene Tiefttöner auch einen Übungsverstärker sowie allerlei Zubehör wie Kabel, Gurt und ein Stimmgerät.

Hier tritt Fender auf den Plan und bietet mit seiner "Pack Series" günstige Einsteigerpakete an, die alles enthalten, was für die ersten Schritte nötig ist. In diesem bonedo-Test schauen wir uns das "Squier Affinity Serie Jazz Bass with Fender Rumble 15 Amp"-Komplettset an, das sich aus einem Squier Affinity Jazz Bass und dem kompakten Rumble 15-Übungsverstärker zusammensetzt. Im Karton liegt außerdem auch noch jede Menge Zubehör: der Fender Cliptuner FT-004, ein Klinkenkabel, ein Gurt - und sogar eine DVD für die ersten Unterrichtseinheiten bei einem amtlichen Profibassisten.

Das Instrument

Squier Affinity Series Jazz Bass

Der Jazz Bass ist ein Fender-Klassiker, mit dem ein Anfänger wirklich nichts falsch machen kann! Durch die zwei Tonabnehmer hat man auf Anhieb unterschiedliche Sounds parat, die zum Experimentieren einladen. Zudem lassen sich die traditionell schlanken Hälse sehr komfortabel spielen. Der Affinity hat einen asymmetrischen Jazz-Bass-Korpus aus Agathis; einer kostengünstigen Fichtenart aus dem asiatischen Raum, die gerne für Low-Budget-Instrumente verwendet wird und klanglich ähnliche Eigenschaften wie Erle aufweist. Der Korpus von meinem Testbass ist extrem leicht, sodass der komplette Bass gerade einmal 3,1 kg auf die Waage bringt. Das ist wirklich ein großartiges Gewicht für einen dermaßen günstigen Bass. Viele Einsteiger-Bässe sind nämlich schwer wie Bootsanker und machen den Anfängern das Leben unnötig schwer. Als Finish kommt eine schwarze (wahlweise ist auch ein "Brown Burst"-Finish erhältlich) Polyurethane-Lackierung zum Einsatz, und zum Kontrast wurde ein weißes dreilagiges Pickguard montiert.

Für den aufgeschraubten Hals verwendet Fender die traditionell bewährten Holzarten: Er besteht aus Ahorn und wurde mit einem Palisandergriffbrett bestückt. Im Griffbrett sitzen 20 Bünde im Format "Medium Jumbo" und runde Perloid-Markierungen für die Lagen-Orientierung. Auf der Rückseite findet man den sogenannten Skunk Stripe - ein dunkler Holzstreifen, mit dem der Kanal für den Halsspannstab verschlossen wurde. Der Zugang zum Spannstab befindet sich praktischerweise an der Kopfplatte und ist leicht zugänglich, falls ein Justierung der Halskrümmung erforderlich werden sollte. Beim Thema Hardware gibt es keine Experimente, der Affinity Jazz Bass wurde mit den Fender-typischen einfachen Komponenten bestückt.

Auf der Kopfplatte sitzen vier offene Tuner im Vintage-Stil und am anderen Ende des Basses hat eine simple Blechwinkel-Brückenkonstruktion mit Einstellmöglichkeiten für Saitenlage und Intonation Platz gefunden. Für den Sound sorgen zwei Singlecoil-Tonabnehmer; geregelt wird der Sound mit einem Lautstärkeregler pro Tonabnehmer sowie einer passiven Tonblende zum Absenken der Höhen.

Der Verstärker

Fender Rumble 15

Für die ersten Gehversuche mit dem neuen Instrument reicht ein kompakter Übungsverstärker, der ausreichend Lautstärke zum Üben in den eigenen vier Wänden liefert und einfach zu bedienen ist. Um genauso ein solches Exemplar handelt es sich beim Rumble 15 von Fender. Der Übungscombo kommt im schicken Vintage-Look und macht sich echt gut im Wohnzimmer. Mit seiner kompakten Bauform von 33,5 x 35 x 21,5 cm (B x H x T) nimmt er außerdem nicht viel Platz in Anspruch. Obwohl er so handlich und klein ist, wirkt er überaus stabil. An der Verarbeitung gibt es rein gar nichts zu meckern. Sein Holzgehäuse wurde mit einem strukturierten schwarzen Kunststoffüberzug beklebt, an den Ecken sitzen verchromte Metallkappen und zum Transport des knapp 7,5 kg schweren Combos gibt es an der Oberseite einen Kunststoffgriff. Hinter dem stoffbespannten und abnehmbaren Kühlergrill sitzt ein kleiner 8-Zoll-Lautsprecher, mit dem der Rumble ausreichende Bassfrequenzen für den heimischen Einsatz liefern kann.

Das Verstärkerteil wurde rückseitig im Gehäuse untergebracht und befeuert den Speaker mit 15 Watt. Abgesehen vom Netzschalter und dem Stromanschluss sind alle Regler und Anschlüsse bequem von oben zu erreichen. Die Bedienung des Verstärkers ist wirklich kinderleicht und selbsterklärend, denn der Rumble bietet nur einen Lautstärkeregler sowie drei EQ-Regler für Bässe, Mitten und Höhen. Links davon liegt der Klinkeneingang für den Bass und ganz rechts finden wir schließlich noch eine Miniklinke zum Anschluss von externen Audioquellen wie MP3-Player oder Drumcomputer. Außerdem findet sich hier ein normaler Klinkenausgang für den Kopfhörer, damit man auch ohne Lautstärke üben kann.

Das Zubehör

Fender liefert mit seinen "Pack Series"-Einsteigerpaketen nicht nur das Instrument und einen passenden Verstärker, sondern auch jede Menge Zubehör für einen schnellen und einfachen Start mit dem neuen Hobby. Im kleinen Zubehörkarton finden wir daher einen einfachen Kunststoffgurt mit Lederenden, ein 3 Meter langes Klinkenkabel von ordentlicher Qualität, den Fender Cliptuner FT-004 sowie eine DVD mit Lehrinhalt. Der Cliptuner besteht komplett aus Kunststoff und wird mit einer Klammer am Headstock des Basses befestigt. Sein LCD-Display kann anschließend in alle Richtungen gedreht werden und ist damit in jeder Position gut ablesbar. Eingeschaltet wird der Tuner mit einer kleinen Taste auf der Frontseite, die auch zum Durchschalten der fünf Modi dient. Zur Verfügung stehen ein chromatischer Modus und weitere vier Stimm-Modi für Bass, Gitarre, Ukele und Violine. Die Kalibrierung ist jedoch auf 440 Hz festgelegt, die Verwendung anderer Kammertöne ist somit nicht möglich. Zum Betrieb benötigt der Cliptuner eine handelsübliche CR2023-Knopfzelle, die lobenswerterweise sogar zum Lieferumfang gehört!

Auf der beiliegenden DVD "Getting started with your Fender Bass" präsentiert der amerikanische Session-Bassist Ray Riendeau zahlreiche Tipps für die Handhabung des neuen Instruments und erteilt dem geneigten Bassneuling sogar die ersten Unterrichtseinheiten. Im DVD-Cover steckt außerdem ein kleines Begleitheft mit den Transkriptionen der Übungen.

Zum Einsteigerpaket gehört zu guter Letzt auch ein einfaches Gigbag, das ausreichend Schutz für den gelegentlichen Transport des Basses bieten sollte.

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