Hersteller_SPL
Test
2
29.04.2016

Fazit
(5 / 5)

Der SPL Iron ist ein wunderbares Stück „deutsche Wertarbeit“. Alles fasst sich gut und teuer an. Er ist intuitiv bedienbar und sehr filigran in seiner Arbeitsweise. Die Stärke dieses Kompressors liegt vor allem in seiner unglaublich transparenten Art, Material zu verdichten, ohne dass die Dynamik dabei negativ beeinflusst wird. Seine unterschiedlichen Modi bieten ein breites Spektrum an Regelmöglichkeiten in der Zeitebene und weniger in der Farbe. Die Rectifier-Settings unterscheiden sich alle genügend voneinander, um flexibel auf unterschiedlichstes Material reagieren zu können. Der Lautheitsgewinn ohne spürbare Kompression ist bemerkenswert und macht dieses Gerät einzigartig und geht beispielsweise über die begrenzten Möglichkeiten eines Variable Mu von Manley hinaus. Der Preis ist für so ein hochwertiges Sezierbesteck im Rahmen, sodass er schon bald auch zu den Klassikern zählen wird. Volle Punktzahl.

  • Pro
  • äußerst transparenter Klang
  • sehr flexibler Side-Chain
  • fantastische Haptik
  • große VU-Meter
  • Contra
  • kein Contra
  • Features:
  • 2-Kanal Mastering Kompressor
  • Variable-Bias Röhrenkompressor
  • Parallelschaltung zweier verschiedener Röhren
  • Selektion und Paarung der Röhren mit für Iron entwickeltem PC-gestützten Mess-System
  • vorwärtsgeregelte Vactrol-Opto-Widerstands-Begrenzerschaltung im Steuerweg
  • sechs verschiedene Gleichrichterschaltungen
  • Mu-Metal Eisen-Übertrager
  • Sidechain mit Bypass: vier interne EQ-Presets oder externes Steuersignal
  • gerasterte Potentiometer, Link-Modus
  • nachgeschalteter passiver 120 V Equalizer mit zwei Presets
  • 120 V-Betriebsspannung
  • Auto-Bypass Modus
  • Übertragungsbereich: 10 - 40.000 Hz
  • 2 VU-Meter
  • Abmessungen: 482 x 177 x 311,5 mm
  • Gewicht: 11 kg
  • Farbe: Schwarz
  • made in Germany
  • Preis:
  • EUR 4949,- (UVP)
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