Bass
Test
7
24.10.2016

Fazit
(4.5 / 5)

Auch mit der fünfsaitigen Version des Marcus Miller V7-Basses übertrifft Sire die Erwartungen, die man an einen Bass in dieser Preisklasse hat, bei weitem. Die Qualität der verwendeten Materialien ist gemessen am Preis dieses Basses sehr hoch und an der Verarbeitung kann ich (bis auf die Unregelmäßigkeiten in der Bundierung meines Testbasses) absolut keine Mängel finden. Das Hauptargument für den V7-5 ist aber auf jeden Fall sein toller Sound und die große Flexibiltät, für die der hervorragende Heritage-3 Preamp verantwortlich ist. Ich kann den Sire Marcus Miller V7-5 deshalb allen Bassisten, die auf der Suche nach einem fünfsaitigen Jazz Bass unter der 500-Euro-Grenze sind, nur wärmstens ans Herz legen - mehr Bass bekommt man zurzeit nirgends für sein Geld!

  • Pro
  • Soundqualität und -vielfalt
  • sehr gute Bespielbarkeit und Ergonomie
  • sehr guter Preamp mit flexiblem EQ
  • gute Verarbeitung
  • hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Contra
  • leichte Unregelmäßigkeiten in der Bundierung
  • Hersteller: Sire Guitars
  • Land: Indonesien
  • Modell: Marcus Miller V7-5, fünfsaitiger Jazz Bass, aktiv
  • Korpus: Erle, Sunburst-Lackierung, Offset-Form, Tortoise-Pickguard
  • Hals: Vierpunkt-Verschraubung, Ahorn einstreifig, Palisandergriffbrett, 20 schmale Bünde, Knochensattel, C-Form, Perloid Block Inlays, cremefarbiges Binding
  • Mensur: 34“
  • Tonabnehmer: Marcus Super Jazz Singlecoils
  • Elektronik: Marcus Heritage-3, 19 Volt, Dreiband mit Bässen (20 Hz), Höhen (10 kHz), variablen Mitten (200 Hz – 1 kHz), jeweils +/-14dB, Passiv/Aktiv-Schalter
  • Hardware: Marcus Big Mass Bridge, Premium Open-Gear Stimmmechaniken, Saitenniederhalter, verchromt
  • Zubehör: Werkzeug
  • Gewicht: ca. 4,7 kg
  • Preis: 529,00 EUR
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