Gitarre
Test
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13.06.2016

Ortega Horse Kick & Horse Kick Pro Test

Stomp Box Pedale

Tritt fest!

Mit dem Horse Kick und dem Horse Kick Pro präsentiert Ortega zwei digitale Stompboxen, die wahlweise mit einem Cajon-Bass-Sound aufwarten können oder in der Pro Version fünf verschiedenen Percussion-Samples bieten. Gerade bei Solomusikern im akustischen Umfeld sind Stompboxen sehr beliebt, weil sie dem Gesamtsound mehr Groove und Fundament verleihen.

Nachdem wir kürzlich in unserer Schlagzeugabteilung bereits das Stomp Box Cajon Bundle begutachten konnten, wollen wir nun sehen, wie sich die Horse Kick-Ausgaben im bonedo-Test schlagen.

Details

Optik/Aufbau

Rein äußerlich unterscheiden sich unsere beiden ergonomisch sinnvoll aufgebauten Testmodelle auf den ersten Blick nur in ihrer Farbgebung bzw. Holzart. Beim Pro-Modell fiel die Wahl laut Hersteller auf massives Mahagoni, die "Basic"-Version wiederum wurde mit massivem Eschenholz verkleidet. Die beiden 156 x120 x 44 mm (LxBxH) großen Stompboxen kommen neben einer Bedienungsanleitung erfreulicherweise auch mit einem Netzteil und einem 9V-Block, sodass einem Direktstart nichts im Wege steht. Da das Horse Kick im Gegensatz zur Pro-Version mit dem Cajon-Bass-Sample nur einen Sound bedient, besitzt es außer den Anschlüssen nur ein Volume-Poti.

Das Horse Kick Pro wiederum bietet außer dem rechtsseitigen Volume-Regler ein gerastertes Poti für fünf verschiedene Samplesounds auf der linken Seite. Unter diesen findet der Anwender ebenfalls ein Cajon-Bass-Sample, außerdem eine Kick-Drum, eine Kuhglocke, eine Cabasa sowie ein Tamburin. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt außerdem in der Signalweitergabe beider Pedale. Während das einfache Horse Kick neben dem Netzteileingang nur einen Ausgang für das Stompboxsignal vorzuweisen hat und damit nicht in eine Signalkette integriert werden kann, sondern separat angeschlossen werden muss, präsentiert die Pro Version auch einen Instrumenteneingang und ist damit in der Lage, das Instrumentensignal durchzuschleusen.

Beide Pedale fallen übrigens mit einem Gewicht von 245 g erstaunlich leicht aus und sind mit einer gummierten Unterlage versehen, die eine bessere Bodenhaftung zur Folge hat. Die Unterseite hält außerdem bei beiden Stompboxen ein Batteriefach parat. An der äußerlichen Verarbeitung gibt es bei beiden Exemplaren nichts zu bemängeln.

Hergestellt werden beide Geräte in China. Wie man aus der Herstelleranleitung erfahren kann, wurden die Pedale zuvor in Deutschland designt und in den USA programmiert.

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