Test
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12.12.2018

Native Instruments Traktor Kontrol S4 MK3 Test

DJ-Controller

Can You Feel The Beat?

Der neue Traktor Kontrol S4 DJ-Controller ist da. Passend zur runderneuerten Traktor Pro 3 Software schickt Native Instruments auch einen neuen Premium-Controller ins Rennen. Der S4 MK3 lockt mit edler Anmutung, sehr übersichtlichem Layout und den brandneuen „Haptic Drives“, per Magnetkraft motorisierte Jogwheels, die die Musik anfassbar machen sollen. Kleine hochauflösende Displays geben DJ die notwendigsten relevanten Informationen, ohne durch zu viele Details vom Wesentlichen abzulenken. Darüber hinaus kündigte Native Instruments an, dass auch die interne Soundkarte verbessert wurde, um den neuen Timestretch-Algorithmus und den „Transparent Limiter“ der mitgelieferten Traktor Pro 3 Software optimal zur Geltung zu bringen.

Im Rahmen meines Interviews mit Friedemann Becker konnte ich schon vor der Veröffentlichung im NI-Office für einige Minuten Hand an den S4 MK3 legen, war von Haptic Drives und der baulichen Qualität beeindruckt und konnte es kaum erwarten, den Controller im Studio und im Club ausgiebig auf Herz und Nieren zu prüfen. Und los geht’s, kommt mit, es wird spannend!

Details

Der Traktor Kontrol S4 MK3 ist ein DJ-Controller für Traktor Pro 3 mit vierkanaligem Mischpult,  zwei Deckeinheiten und integrierter Soundkarte. Er wird in einem stilsicher, minimalistisch schwarz gehaltenen, 58 x 37,5 x 13,5 cm großen Pappkarton mit Tragegriff ausgeliefert. Darin enthalten sind neben dem Testgerät noch ein fest und sicher passendes USB-Kabel, ein Netzteil mit Adapterstücken für diverse internationale Steckdosenformate sowie vier Traktor-Logo-Sticker und Informationen zum Download der Software und zusätzlicher Sounddaten von sounds.com. Die Bedienungsanleitung gibt’s natürlich auch nur per Download.

Ich habe zum Zeitpunkt des Tests leider nur das englische Handbuch vorgefunden, aber das ist sehr gut erklärt und illustriert. Um es vorwegzunehmen: Ich habe es nur für wenige Sekundärfunktionen bemühen müssen. Die grundsätzliche Bedienung des super-intuitiven S4 MK3 erschließt sich für jeden, der schon mal länger mit Traktor zu tun hatte, fast von selbst.

Erster Eindruck

MK3 ist im Vergleich zu seinen Vorgängern ein qualitativer Quantensprung. Die feine Verarbeitung, die hochwertige haptische Anmutung und natürlich die neuen Haptic Drive Jogwheels wecken Vorfreude. Erfahrene DJs werden mit wenigen Blicken die Topographie des S4 MK3 gecheckt haben, noch bevor die Software hochgefahren ist. Eingeschaltet justieren sich die beiden Jogwheels mit rotem Ring und einer bedächtigen Umdrehung. Und dann kann es auch schon losgehen, denn wenn Traktor Pro 3 installiert ist, ist der S4 MK3 „out of the box“ sofort spielbereit. Das ist Plug and Play!   Tatsächlich habe ich noch am Abend einen von insgesamt drei Gigs an einem Wochenende mit der neuen Hardware gespielt. Ich will euch ja im Praxisteil auch berichten können, wie sich Natives neuer Sprössling in der freien Wildbahn schlägt.

Hardware-Upgrade

Der S4 MK3 ist mit 54 x 33 x 6 cm zwar etwas flacher, aber auch deutlich breiter als seine Vorgängermodelle ausgefallen. Das drückt sich auch in ca. einem Kilo mehr Gewicht aus. Die Oberfläche ist großzügig gestaltet und bietet viel Platz für entspanntes professionelles Mixen. Das Gehäuse besteht zwar aus mattschwarzem Kunststoff, aber eine „Plastikbomber“-Anmutung kommt niemals auf. Die beiden Jogwheels mit ihrer mattsilbernen Oberfläche und dem gummierten Rand haben mit einem Oberflächendurchmesser von zwölf Zentimetern eine angenehme Größe. Dazu die sieben Fader, 32 Regler, sechs Endlos-Dials mit Push-Funktion, 16 RGB-Pads und 76 Buttons, schließlich die beiden hochauflösenden kleinen, aber feinen, farbigen 4 x 3 cm großen Displays: alles gehobener Industriestandard.

Haptic Drive

Eines der Key-Features des neuen S4 sind die sogenannten „Haptic Drives“. Im Gegensatz zu den Jogwheels der ersten beiden S4-Generationen verfügen die Wheels des MK3 über eingebaute Magnetmotoren, die ein haptisches Feedback erzeugen. Links unter den Jogwheels befinden sich drei blau hintergrundbeleuchtete runde Buttons zum Umschalten der verschiedenen Modi.

Im „Jog“-Modus verhalten sich die Räder ähnlich wie beim Kontrol S4 oder auch Pioneer CDJs: Sahnig und wertig drehbar dienen sie zum Suchen von Startpunkten und bei Bedarf auch zum Anschieben oder Abbremsen des Decks, wenn manuell gebeatmatcht wird. Ein blauer (Deck A und C) oder orangefarbener feiner RGB-LED-Ring (Deck B und D) simuliert die Laufrichtung des virtuellen Decks. Klar, auch scratchen geht, aber eben ohne den Widerstand eines sich drehenden Plattentellers.

Spektakulär wird es daher im „TT“ wie Turntable-Modus: Hier drehen sich die Jogwheels tatsächlich in der gleichen Geschwindigkeit wie die LED-Streifen und bauen dank des Magnetmotors einen angenehmen Widerstand auf. Am gummierten Rand berührt, fühlt sich das dann fast so an wie der Rand eines Schallplattentellers, nur ohne die scharfe Kante. Oben auf die polierte Oberfläche gefasst entspricht der Eindruck einer Vinylschallplatte, die leicht und locker auf einer Slipmat aufliegt und nach Freigabe sofort wieder weiterläuft. Ergo sind sowohl Beatmatch-Techniken wie auch Scratch-Routines möglich, anders als bei „richtigen“ Plattenspielern zwar, aber dafür mit „Sicherheitsgurt“: Hier kann keine Nadel springen und die Cues können programmiert werden. Die „Drehkraft“ des Motors kann übrigens schnell und einfach am Controller geregelt werden.

Zudem kann DJ die Cue-Punkte „fühlen“: Die Hotcue-Marker erzeugen auf den Fingern das Gefühl einer leichten Delle, nicht aufdringlich, aber gut spürbar. Beim Cuen und Scratchen fühlt sich das in etwa so an, als würde das Wheel über einen leichten Widerstand schaben. Ein guter Anhaltspunkt, um den Cue-Punkt nicht aus dem Griff zu verlieren. Bei manch anderen Controllern scheint DJ der Cue-Punkt bei wiederholtem Scratchen leicht „wegzurutschen“. Beim S4 MK3 keine Spur, dank Haptic Drive hat DJ den Cue-Punkt fest im Griff.

Feature-technisch orientiert sich der TT-Modus am Traktor-DVS-Modus. Die „Absolute“- und „Relative“-Buttons auf der GUI unterstützen diesen Eindruck. Der dritte Button „Grid“ dient der akustischen Kontrolle des Taktrasters: Wird er im Jog-Modus zusätzlich gedrückt, hört DJ im Kopfhörer (und nur dort!) zusätzlich einen Metronom-Click, zu dem der Grid neu eingenordet werden kann. Das leichte Verrücken des Grids kann man auch optisch auf der GUI beobachten und nach dem Loslassen wird das neue Beatgrid automatisch gespeichert. Eine Supersache, wenn man Tracks vorbereitet, die nicht 100 % präzise genagelte Beats haben.

Links oberhalb der Jogwheels befinden sich noch zwei weitere, rot-hintergrundbeleuchtete Buttons. Einer bedient die niegel-nagel-neue Reverse-Funktion, auf die viele Traktor-Nutzer schon lange gewartet haben. Rechts darüber sitzt der Button für den Flux-Modus, der dafür sorgt, dass der Track bei Hotcue-, Loop- und Reverse-Aktionen „im Hintergrund“ weiterläuft und der Mix stets im Timing bleibt.  

Displays

Die beiden hochauflösenden Farbdisplays sitzen direkt unter den Jogwheels und werden von je zwei gerasterten Endlos-Push-Reglern flankiert. Sie zeigen nur das Notwendigste an, nämlich Track Name, Tonart und Tempo, Transportdaten, Wellenform mit Track-Position, Phasenmeter, Loop-Länge und -Status sowie Remix- und Stem-Deck-Steuerung. Ganz unten wird schließlich noch eine Miniatur-Wellenform mit den jeweiligen Hotcue-Punkten angezeigt, wirklich sehr klein, aber trotzdem informativ, weil DJ zum Beispiel anhand der Wellenform gut Breaks identifizieren kann. Alle relevanten Infos auf einen Blick. Das reicht schon, um den DJ-Blick nicht auf dem Laptopscreen zu fixieren, sondern zwischen S4-MK3-Oberfläche und dem Publikum hin- und herwandern zu lassen. Nach kurzer Einarbeitung braucht man den Laptop tatsächlich nur noch beim Browsen anzuschauen.

Sequencer

Die gerasterten, schwarzen, angenehm geformten Endlos-Push-Regler neben den Displays steuern alles, was in den Displays angezeigt wird und mit Loops, Pitch und Beatjump zu tun hat. Bei Stems und Remix-Decks kann DJ damit auch die Lautstärke und das Filter einer der dann vier Track-Spuren regeln.

Native Instruments hat vor 2 Jahren etwas beiläufig im Traktor Update 2.11 einen vierspurigen Drum-Sequencer als Zweitanwendung für die Remix-Decks vorgestellt, der allerdings nicht besonders benutzerfreundlich war.

In Traktor Pro 3 ist das anders: hier ist der Sequencer viel zugänglicher und verdrängt die Remix-Decks. Mit bis zu vier Sounds lassen sich eintaktige Patterns programmieren. OK, vier Drum-Sounds auf vier Beats, das ist nicht viel. Drum-Soli kann man nicht programmieren, aber einen Backing-Beat, um schlappen Tracks mehr Pfund und Schub zu verleihen. Natürlich lassen sich auch einfach Drums oder DJ-Drops per Fingerdrumming triggern. Und scratchen. Der Sequencer nimmt (genau wie ein Remix-Deck) ein Traktor-Deck in Anspruch. Die Pattern lassen sich nicht abspeichern, das ist der Herkunft des Sequenzers als  „Remix-Deck-Hack“ geschuldet.

Mischpult und Effekte

Die Mischpultsektion bietet keine großen Überraschungen: Gain, mittengerasterter Dreiband-EQ und ein prominent großer, mittengerasterter Filterknopf, der – ganz neu bei Traktor – ähnlich wie bei den Color-FX der aktuellen Pioneer Mixer, vier zusätzliche Kanaleffekte bereitstellt. Durch die Kombination des Filters mit einer Auswahl aus vier verschiedenen Effekten wie z. B. Reverb, Delay, Bitcrush oder Gate-Gehacke lassen sich mit einem Dreh dramatische Preset-Effekte erzeugen, die sich jedoch nicht in der Zeitachse verändern lassen. Jeder der vier Effektbuttons (A bis D) kann in den Präferenzen mit einem anderen Effekt belegt werden, der fünfte ist für das Filter reserviert. Pro Kanal kann ein anderer Effekt zugeordnet werden und dank der verschiedenen Farben der Effektbuttons hat DJ die Zuordnung pro Kanal schön im Blick.

Alle Buttons sind schwarz-gummiert, bei Aktivierung leuchtend beschriftet und haben einen angenehmen Druckpunkt.

Die bekannten vier Send-Effekte werden wie üblich über die vier Regler und Buttons links und rechts oben auf dem Controller moduliert. Es fehlt jedoch die Möglichkeit, die verschiedenen Effekte über die Hardware auszuwählen. Das geht nur per Mausklick in dem GUI. Seit dem aktuellen Update 3.02 können wir uns das auch mappen, aber ich grüble noch über die passendste Tastenkombination. Ein dezidierter Auswahlschalter für die Effekt, womöglich mit optischem Feedback im Display, wäre wirklich schöner gewesen. Wird ja vielleicht noch per Firmware-Update nachgereicht. Vier 45 Millimeter lange Volume-Fader und ein ebenso langer Crossfader runden die Mixersektion nach unten ab. Die neu entwickelten Carbon-geschützten Fader sollen eine bessere Performance und längere Haltbarkeit bringen. Ersteres kann ich bestätigen, zweites werden wir dann in ein paar Jahren sehen.

Pioneer-Style

Der neue S4 kehrt einigen etablierten Designelementen der erfolgreichen Vorgänger Kontrol S4 und Kontrol S4 MK2 den Rücken und bildet ein DJ-Setup aus zwei unabhängigen Playern und einem vierkanaligen Mixer ab. Und das geht stark in Richtung Pioneer.

Nicht nur bei den Kanaleffekten fällt das auf. Jeder Player hat den Pitchfader (ohne Nullrasterung) rechts, die Master- und Sync-Buttons befinden sich darüber, es sind zwei Browser-Einheiten verbaut, jeweils oben rechts auf den „Decks“ und mit drei nützlichen Buttons versehen. Der obere mit dem dreieckigen Play-Symbol dient zum Vorhören und verpasst eventuell nichtanalysierten Tracks gleich noch ein Beatgrid.

Mit dem Browse-Dial kann man dabei schnell durch den Track skippen. Wird der zweite mit dem Stern-Symbol gedrückt gehalten, navigiert DJ nur durch die zwölf Favoriten-Playlisten, auch sehr praktisch. Der dritte schließlich fügt den jeweils angewählten Track der Preparation-Playlist hinzu, dem Pendant zur Tag-Playlist auf den Pioneer CDJs. Und geladen wird natürlich per Druck auf das Browse-Dial des jeweiligen Decks. Kennt man alles von den CDJs oder auch Natives ersten Traktor Controller, dem guten alten Kontrol X1.

In unserem Interview zu dem S4 MK3 und der Zukunft Traktors erklärt Traktor Product Owner Friedemann Becker sehr schön, wie es zur Entwicklung des Haptic Drives und weiterer Details wie der Entscheidung für kleine hochinformative Displays und das neue asymmetrische Layout der beiden Player kam.

Im NI-Blog heißt es dazu (und das darf man einfach mal zitieren und "frei übersetzt" so einwirken lassen): „In Bezug auf die Clubstandards haben die Teams durch ihre Kundenrecherche verstanden, dass viele Leute Controller wie den neuen S2 und S4 kaufen, um ihre Mixfähigkeiten zu verbessern und sich mit einem kleineren Budget für den Club vorzubereiten. Je ähnlicher diese Controller dem Setup sind, das man im Club vorfindet, desto einfacher ist es für die Leute, den Wechsel vom Schlafzimmer in die DJ-Booth zu vollziehen. Dies bedeutet, dass zuvor symmetrische Design der TRAKTOR KONTROL-Hardware zugunsten eines asymmetrischen Ansatzes aufzugeben, der den Setups von Turntables und Mixern, die in Clubs auf der ganzen Welt zu finden sind, sehr nahekommt.“ 

External

Pro Kanal lassen sich auch externe Signale in den Mix bringen. Das geschieht mit Hilfe der EXT-Buttons. Die mögliche Palette reicht von Line-Signalen und Plattenspielern bis hin zu Mikrofonen. Bei Letzteren vermisse ich allerdings einen Gain-Regler zum Einpegeln, um zum Beispiel ein Shure SM58 auf vernünftige Lautstärke zu bringen. Eine Standalone-Mixer-Nutzung ist nicht möglich, noch nicht, wie man hier und da schon munkeln hört. Pro Kanal gibt es externe Eingänge: A und B per Shift umschaltbar für Turntables oder Line, C und D für Mikrofone oder Line. Mit den EXT-Buttons muss DJ allerdings höllisch aufpassen: Weil sie direkt neben den Gains liegen, können sie leicht versehentlich gedrückt werden und schalten nicht nur den Kanal des Kontrol S4 MK3 auf externen Eingang, sondern schmeißen auch den aktuell geladenen oder spielenden Track aus dem Player. Hier wäre eine Lock-Funktion hilfreich, so wie DJ in den Präferenzen auch einstellen kann, dass kein Track in ein Deck mit laufendem Track geladen wird. Es gibt lediglich einen Schalter für Quantize und Snap, die Snap-Funktion wird per Shift ein- und ausgeschaltet.

Rechts neben den Kanälen bietet die Mixersektion unter den Kanal-Effektbuttons noch Regler für Kopfhörerlautstärke und -mix. Und ja, der Headphone-Output ist lauter als bei den S4-Vorgängern, ebenso wie die Gesamtlautstärke. Hier hat NI gut was draufgelegt: der Mastervolume auf dem S4 Mk.3 verstärkt unabhängig vom Traktor-internen Masterlevel erreicht ohne interne Verzerrung in Traktor eine angemessene Lautstärke. Mit dem Booth-Ausgang wird aus dem Kontrol S4 MK3 sogar eine komplette Clubmix-Zentrale. Vorderseitig finden wir nebst einem fetten Traktor-Schriftzug die Schalter für die Crossfader-Belegung, den XLR-Mikrofoneingang für Kanal D sowie eine kleine und eine große Kopfhörerausgangsbuchse.

Rückseitig gibt’s den Mikrofoneingang für Kanal C in Klinkenausführung und vier Stereo-Line-Eingänge, von denen die mittleren Kanäle Kanal A und B auch über Phono-Vorverstärker verfügen. Daher gibt es auch zumindest eine Erdungsschraube. Ja, DVS ist möglich. Masterausgänge im Format XLR und Cinch und ein Booth-Ausgang in Klinkenausführung machen den Mixer komplett.

Die linke Rückseite überzeugt mit der smarten Idee, wenigstens eines USB-Hub-Ausgangs zum Anschluss z. B. eines Kontrol F1 zur Remix-Deck-Steuerung. Drei wie beim Kontrol Z2-Battlemixer wären noch schöner gewesen, aber schon der eine zusätzliche USB-Ausgang ist praktisch. Ein Kensington-Lock, ein Netzteilanschluss sowie eine USB-Buchse zum Anschluss an den Computer komplettieren die Rückseite. Leider lässt sich das Netzteil hier nicht sichern.

Natürlich ist der Kontrol S4 MK3 auch als Audiointerface für andere Programme nutzbar und stellt dann vier Stereoeingänge und zwei Stereoausgänge zur Verfügung. Die S4-Mixerfunktionen stehen für eine DAW wie Ableton allerdings nicht zur Verfügung.

Was fehlt?

Native Instruments haben die MIDI-Buchsen abgeschafft. Auch der vom S5 bekannte Freeze-Mode ist nicht mehr dabei. Die Gewichtung auf die Sequencer-Funktion der Remix-Decks lässt die eigentlichen Remix-Deck-Funktionen etwas in den Schatten treten: Capturen von Loops ist mit dem S4 MK3 nicht möglich, dafür muss man zur Maus greifen oder sollte den Kontrol F1 mit einplanen.

Auch solltet ihr für den S4 MK3 eine neue Tasche einplanen, denn leider passt der Neue aufgrund seiner Größe nicht mehr in die bislang gewohnten Gepäckstücke für den Alten. Schade.

Native Instruments bietet ein passendes Flightcase an, das obendrein eine ausziehbare Laptop-Ablagefläche hat. UDG bietet mit dem UDG Urbanite MIDI Controller FlightBag Medium Black und dem UDG Urbanite MIDI Controller Sleeve Medium Black millimetergenau passende Softbags an.

Kürzlich brachte NI die aktuelle Traktor-Version Pro 3.02 raus, mit einer ganzen Reihe an neuen Features und Fixes. Nun ist endlich MIDI-Mapping für den S4 MK3 möglich, auch für die Jogwheels. Und die Touch-Funktion der Wheel-Oberflächen kann nun auch deaktiviert werden, damit sie sich wie CDJs verhalten.

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