Gitarre Hersteller_Marshall
Test
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07.05.2009

Marshall MG30X Test

Einmal "zum Mitnehmen" bitte!

Das alte Problem: Zu Hause mit vernünftigem Zerrsound und in einer Lautstärke üben, dass auch der geräuschempfindliche Nachbar nicht meckert. Ein Headphone-Amp wäre eine Lösung - nervt aber, weil man ständig den blöden Helm auf den Ohren haben muss. Außerdem sagt auch der Ohrenarzt, Direktbeschallung sei das Schlechteste für die Ohren - und nur wegen des Nachbars einen Hörschaden riskieren? Es muss also ein Amp her, der leise noch recht amtlich zerrt. Kleine Übungsamps gibt es ja schon seit ewigen Zeiten, aber das waren meist schlecht klingende Verstärker mit Sägezerre, die Gitarrenanfänger sich gekauft haben, bis die Kohle für den „richtigen“ Verstärker zusammengekratzt war.


Aber zum Glück haben sich die Zeiten geändert und dank Modeling und einem immer smarteren Umgang mit analoger Solid-State-Technologie gibt es mittlerweile einige preiswerte Übungsamps mit gutem Sound. Auch Marshall, eher bekannt für extrem laute Verstärker, hat sich diesem Trend angeschlossen und mit der MG-Serie vor einigen Jahren (2002) eine Reihe kleiner Amps herausgebracht. Dabei entschied man sich gegen Modeling und setzte stattdessen auf die bewährte Solid-State Technologie, die Klangerzeugung der Amps ist also komplett analog. Auf der Musikmesse 2009 haben die Briten die MG-Amps in einem komplett überarbeiteten Setup und mit interessanten Zusatzfeatures und Funktionen erneut in den Ring geschickt. Für den bonedo-Test haben wir uns das 30-Watt-Modell MG30FX mit integrierten Effekten besorgt.

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