Test
2
07.08.2018

Fazit
(4 / 5)

Dass Lewitt hervorragende Mikrofone bauen kann, ist hinlänglich bewiesen. Das LCT 440 Pure  ist ein gutes Beispiel, das LCT 440 Subzero sicher auch. Auch das LCT 441 Flex ist durchaus gelungen, wenngleich mich der Eindruck beschleicht, dass hier auf Teufel komm raus ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen wurde, das bislang von der Tontechnikwelt wohl aus gutem Grund nicht allzu schmerzlich vermisst wurde. Nun gut, es zwingt einen ja niemand, die invertierten Richtcharakteristika zu benutzen, richtiggehend stören tun sie auch nicht. Wer diese Thematik für sich ausblenden kann oder tatsächlich einen Mehrwert darin sieht, erhält für einen fairen Betrag ein technisch gutes, frisch und detailliert klingendes Mikrofon für eine Vielzahl von Anwendungsfällen.

  • Pro
  • hohe Dynamik
  • moderner Grundsound
  • hohe Detailtreue
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Contra
  • fragwürdiges Patternkonzept mit Zufallsgenerator
  • FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN
  • Großmembran-Kondensatormikrofon
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: 8 Stück, darunter Kugel, Niere, Acht und rückwärtige Nierencharakteristiken, zusätzlich Zufallsmodus
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48 V Phantomspeisung
  • Eigenrauschen: 7 dB (A) bei Nierencharakteristik
  • maximaler Schalldruckpegel: 144 dB SPL (0,5% THD+N)
  • Zusätzliche Features: Clipping-Anzeige, Clipping-History
  • Preis: € 399,– (Straßenpreis am 25.07.2018)
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Auspackbilder findest du hier ->

Lewitt LCT 441 FLEX

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