Test
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26.09.2013

Fazit
(4.5 / 5)

Das Lauten Atlantis FC 387 ist ein höchst interessantes Mikrofon. Alleine sein Feature-Set sollte Grund genug sein, es sich einmal genauer anzusehen. Mit seinen riesigen Membranen und der eigenwilligen Soundprofil-Umschaltung hat es keine direkten Konkurrenten und hebt sich auf dem Markt ab – und das ist nicht leicht. Der Grundsound ist dem eines Mikrofons mit diesem Preis angemessen, aber in jedem Fall auf Vocals optimiert. Die Charakterumschaltung kann ihm Rahmen des Grundklangs ordentliche, glücklicherweise nicht allzu extreme Veränderungen vornehmen. Ob das nun mit der Idealvorstellung von einem Mikrofon und der angestrebten Arbeitsweise korreliert oder nicht, darf jeder selbst entscheiden. Für 1500 Euro ist es kein Preis-Leistungswunder, aber wem die spezielle Ausstattung und der Eigenklang behagt, der begeht mit Sicherheit keine Fehlinvestition bei der Anschaffung dieses Mikrofons.

  • Pro
  • charaktervoller Grundsound
  • für Vocals optimiert
  • gute Auflösung und Dynamik
  • Contra
  • als Instrumentenmikrofon und Allrounder weniger geeignet
  • Spezifikationen
  • Membrangröße: groß (31,25 mm)
  • Empfängerprinzip: Doppelmembran-Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Kugel, Niere, Acht
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz
  • Übertragungsfaktor: 36 mV/PA
  • THD+N: 12 dB(A-bewertet)
  • maximaler Schalldruckpegel: 0,5% THD bei 130 dB(SPL)
  • Pad: 10 dB, zusätzlich Boost 10 dB wählbar
  • Besonderheit: dreistufiger Charakter-Schalter (N, G, F)
  • Ausgang: XLR
  • Preis: € 1581,– (UVP)
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