Hersteller_Korg
Test
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02.03.2010

„Ordnung ist das halbe Leben“ heißt es doch so schön, und das trifft auch für das Korg Pa50 SD zu. Die Oberfläche ist aufgeräumt und übersichtlich, und das lässt oft auf eine logische und recht intuitive Bedienung schließen.

-    Style Play
-    Song Play
-   Sequenzer
-    Song
-    Program
-    Global
-    Card

Rechts und links vom riesigen und gut beleuchtete Display und darunter sind diverse Taster angebracht, mit denen man die wichtigsten Funktionen verändern kann. Das Display des Korg Pa50 SD ist so zusagen das Herzstück, in dem ich alles editieren kann.

So stehen für jede Performance im Style Play Modus verschiedene Solosounds zur Verfügung, sogenannte Single Touch Settings. Die 20 verschiedenen Styles wiederum stellt man in einer eigens dafür vorgesehenen Taster-Reihe ein.

Die darunter befindliche Reihe anTastern ist für die Style-Bedienung reserviert:

-    4 Variationen
-    2 Fills
-    2 Intros
-    2 Endings
-    Count in/ Break
-    Start/ Stopp

Mit diesen Tools lassen sich bereits erstaunlich lebendige Arrangements bekannter oder eigener Stücke verwirklichen.

Mit den vier sogenannten Pad-Tastern, die sowohl mit internen Drum- und FX-Sounds belegt werden können, aber auch als Mute-Taster für die verschiedenen Begleitsequenzen wie Drums, Bass und Akkordbegleitungen dienen, kann das eigene Spiel noch interessanter gestaltet werden.

Auch die Akkorderkennung funktioniert beim Pa50 ausgezeichnet. Selbst kompliziertere Akkorde (Vierklänge und mehr) werden vom Instrument richtig analysiert. Dabei kann man auf Knopfdruck auswählen, welche Hand für die Akkorderkennung verantwortlich ist oder auch welche Note den Akkord definiert, die tiefste gespielte Bassnote oder der gespielte Akkord an sich. So sind auch alle Akkordumkehrungen möglich und werden richtig erkannt.
Selbstverständlich ist auch die Programmierung eigener Styles, Performances, Songs und Sequenzen möglich. Eine Besonderheit sind mit Sicherheit seine beiden Sequenzer. Hat man zwei Sequenzen geladen, lässt sich mit ihnen im Song-Modus hin- und herwechseln, quasi wie ein DJ mit einem Balance-Regler. In der Mittelposition klingen dann beide gleichzeitig.
Das Handbuch liegt in deutscher Sprache vor und ist sehr umfangreich und gut gegliedert.

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