Gear_DJ-Controller Workshop_Folge
Workshop
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29.04.2013

Kickstart Digital-DJing - Workshop DJ-Controller (Part 3)

Eindrücke aus der DJ-Redaktion

So unterschiedlich wie das Preisgefüge der DJ-Controller sind auch die Ansprüche der einzelnen Protagonisten, da persönliche Präferenzen, die genutzte Software und die Einsatzszenarien selbst eine Rolle spielen. Das ist auch in der bonedo-Redaktion nicht anders. Frei nach dem Motto: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ ist es natürlich sehr schwer, Empfehlungen auszusprechen, jedoch gibt es in jeder Produkt- und Preisklasse immer mal wieder einen Controller, bei dem das „Aha-Erlebnis“ und der Spaßfaktor besonders hoch sind, wo die Soundqualität besonders gut ist, neue innovative Features zum Einsatz kommen, das Preis-Leistungsverhältnis besonders heraussticht oder Material und Verarbeitung nachhaltige Akzente setzen.

Kommen mehrere dieser Punkte zusammen, treibt dies die Sternewertung nach oben und das Gerät bleibt dem Tester in besonders (positiver) Erinnerung. Numinos, Sondermann, Detlef "Rick Ski" Rick und Peter Westermeier melden sich noch einmal zu Wort.

Details

Einsteigercontroller bis 300 Euro

Pioneer DDJ-WeGo (DJ Rick Ski)

Der DDJ-WeGo USB-DJ-Controller versteht es, obwohl er mit einem Preis von 365 € UVP eher den semiprofessionellen Geräten zuzurechnen wäre, durch seine durchdachte Bedienoberfläche und Betriebssicherheit zu überzeugen. Die Positionierung der Anschlüsse an den beiden Seiten des Gerätes erweist sich als effizient. So kann der Controller optimal vor einen Laptop platziert werden. Die zahlreichen beleuchteten Tasten unterstützen den Workflow und sind außerdem optisch ansprechend. Kurzum, dieses Gerät erklärt sich fast von selbst und macht wirklich eine Menge Spaß!

Hercules DJ Control Instinct (Numinos)

Was bekommt man heute eigentlich noch für hundert Euro? Bei Hercules gibt’s dafür jedenfalls einen USB-DJ-Controller mit integriertem Zweikanal-Stereo-Audiointerface, der auf knapp der Stellfläche eines DIN-A4-Blatts zwei Jogwheels, Line- und Crossfader samt dreibändiger EQ-Sektion beherbergt. Klar, das Ding ist in Bezug auf seine mechanische Qualität und Präzision nix, was man mal seinen Enkeln vererben kann, aber als „egal-wenn-da-ein-Bier-draufkippt“ oder als handlicher Zweit-Controller für die kleine Party zwischendurch, ist das Teil einfach goldrichtig. Und es sieht im Vergleich zu vielen anderen Gerätschaften dieser Preisklasse nicht komplett kitschig aus, sondern irgendwie wie ein geschrumpfter „Großer“. Das trifft übrigens auch auf die in Anbetracht des äußerst geringen Platzbedarfs erstaunlich gute Ausstattung mit Bedienelementen zu: Sogar Datei-Navigation, vier Extra-Taster zum Abfeuern von Loops, Cue-Punkten und Effekten und eine Pitch/Nudge-Sektion haben es auf die Frontplatte des niedlichen Geräts geschafft. Im untersten Preissegment meiner Meinung nach der Controller, der den Sprung vom Toy zum Tool am besten schafft.

Numark Mixtrack Pro 2 (Peter Westermeier)

Für mich ist Numarks Mixtrack Pro 2 ein Highlight des noch jungen Jahres. Mit einem integrierten Audiointerface, ergonomischem Design und Workflow, den geschmeidigen Jogwheels, vielen beleuchteten Tasten, den Pad-Sektionen und einer insgesamt weitgehend gelungenen Portierung der Software-Funktionen auf die Hardware, schlägt die Nadel nicht zuletzt auch aufgrund des resultierenden Preis-Leistungs-Verhältnisses weit in Richtung Kaufempfehlung aus. Mit Serato DJ-Intro erhält der Käufer ein schnörkelloses Programm, mit dem man nicht nur mixen, sondern seine Tracks durch die kreativen Zusatzfunktionen gehörig durch die Mangel drehen kann. Zwar kann man bei 220 Euro Street nicht alles erwarten und jedem gerecht werden, aber was Numark hier abliefert, hat Qualität und trifft den Nerv der Zeit.

Controller mit Interface Preisklasse bis 500 Euro

Allen & Heath Xone K2 (Numinos)

Ich mag schlichte, schnörkellose und dennoch flexible Arbeitsgeräte in guter Qualität. Und genau diese Attribute treffen auf den USB-Controller Xone K2 zu. Mit seinem neutralen Layout und 34 hintergrundbeleuchteten Tastern, 18 Rotary-Push-Encodern und vier Fadern, die allesamt durch die Möglichkeit zum Layer-Switching noch mal in drei MIDI-Ebenen multipliziert werden können, liefert der robuste Steuersignalgeber mehr als 151 Kommandos zur Befehligung aller Arten von Audio-Applikationen. Da ihm die Entwickler ein vollwertiges Zweikanal-Stereo-Audiointerface spendiert haben, lässt sich dieser Controller im einfachsten Fall sogar als Standalone-DJ-Lösung benutzen. Und dank des gelungenen Controller-Editors, der einwandfreien Hardware und des übersichtlichen Layouts, kann man den Xone K2 aller Voraussicht nach auch dann noch gewinnbringend einsetzen, wenn die Software, für die man ihn ursprünglich mal erworben hat, längst zum alten Eisen gehört. Ein universelles Arbeitstier für viele Einsatzbereiche eben.

Traktor Kontrol S2 (Sondermann)

Traktor Kontrol S2 ist ein Controller, der für Traktor Pro-User konzipiert wurde, die grundsätzlich (mal abgesehen von ein paar One-Shot-Samples oder gelegentlichen Loop-Tiraden) mit zwei Decks auskommen. Mit dem passenden Case zeigt er sich, das sich daraus ergebende stattliche Gewicht mal ausgeklammert, auch sehr reisefreudig. Ich allerdings nutze ihn - da ich ansonsten mit einem DVS-System arbeite - ausschließlich zuhause, um Playlisten zu bauen oder einfach vor mich hin zu mixen. Für den Dual-Deck-Betrieb hat er alles an Bord, was ich benötige. Ich vermisse da nix. Die Bedienung der Effekte, von Hotcues über Loops, inklusive der Loop-Decks ist ausschließlich über den Controller möglich. Das ist mir eine Menge wert, weil ich überhaupt kein Mausartist bin. Last, but not least bietet er aber auch wirklich alles für einen professionellen Zweideck-DJ-Gig; insbesondere die symmetrischen Ausgänge, der separate Monitor-Out und der kräftige Kopfhörerverstärker finden in diesem Zusammenhang besondere Erwähnung.

Controller mit Interface Preisklasse über 500 Euro

Pioneer DDJ-S1 (Peter Westermeier)

Im Serato Lager gefiel mir im letzten Jahr  - abgesehen vom DDJ-SX, der in einer anderen Produkt-Kategorie spielt, der Pioneer DDJ-S1 ziemlich gut. Okay, das Teil ist recht groß und daher nichts für den Rucksack-DJ, doch mit seinem großzügigen und aufgeräumten Layout, der Plug´n´Play-Inbetriebnahmen und guter Performance sollte er Newbies und erfahrene Anwender gängiger Resorts und Stile gleichermaßen zufriedenstellen. Das konventionelle Layout erleichtert Umsteigern zudem den Zugang, ohne sie mit einem Feature-Overkill zu erschlagen. Mikrofon-Inputs und professionelle Ausgänge garantieren flexible Einsatzmöglichkeiten. Zwei Kopfhöreranschlüsse, gute Klangeigenschaften, eine ausgefuchste Kreativabteilung und praktische Features wie Needle/Alphabet-Search per Touch-Slider sind willkommene Goodies. Demnächst wird das Gerät, das ja mit Serato-Itch ausgeliefert wird, ein kostenloses Update auf Serato DJ bekommen. Zudem profitiert der S1, seitdem er „nur noch“ 699 statt 1299 Euro kostet, von einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis.

Native Instruments Traktor Kontrol S4 (Numinos)

Ich muss zugeben: Mir ist der S4 ans Herz gewachsen. Das passiert, wie ich im Gespräch mit anderen DJs erfahren konnte (irgendwie eine tröstliche Vorstellung in unserer schnelllebigen Zeit), wohl jedem Musikdienstleister, der längere Zeit mit „seinem“ Controller unterwegs ist. Im Fall des S4 hat das gute Gründe: Das 4+1-Deck Controller-Flaggschiff mit der Möglichkeit externe Signale (Phono/Line/Mikro) einzuschleifen, ist aufs Engste mit meiner Lieblingssoftware Traktor verzahnt – so eng, dass eigene Anpassungen weitgehend unmöglich sind. Alles, was einem an Bedienelementen am S4 zur Verfügung steht (und das ist wirklich umfassend), entspricht immer eins zu eins dem, was in der Software passiert. Das hat den Vorteil, dass der S4 der (bisher) einzige Controller ist, den auch Kollegen bei DJ-Sets gerne mitbenutzen. Zwar höre ich hier und da von mechanischen Mängeln, die bei „der alten Lady“ zwischenzeitlich auftreten – mein S4 jedenfalls läuft seit drei Jahren rocksolide und ich gehe wirklich sehr schlecht mit ihm um (Bier, Schweiß, Zigarettenasche, Kondenswasser und Nebelfluid). Kurz: Ein mächtiges Arbeitsgerät, das dem DJ umfassende Befehlsgewalt über fast alle Funktionen von Traktor verleiht und mit einer guten Anschlussvielfalt überzeugt. Dass der Listenpreis mittlerweile auf 799 Euro gesenkt wurde, macht den Referenz-Controller noch attraktiver. Empfehlenswert ist meiner Erfahrung nach das (oft im Bundle erhältliche) Traktor-Case mit integriertem Laptop-Stand einzuplanen, denn es hat sich einfach als ungemein praktisch erwiesen, in der DJ-Booth anzukommen, aufzuklappen und startklar zu sein.

Hybridcontroller und Workstations

Gemini CDMP-7000 Workstation (DJ Rick Ski)

Die Gemini CDMP-7000 ist eine Allround-DJ-Workstation zum wirklich moderaten Preis von 1150€ UVP. Dafür bekommt man ein absolut solides Gerät mit zahlreichen analogen In- und Outputs, sowie zwei hochwertigen Laufwerken geboten. Diese verfügen über große Jogwheels, sehr gute Loop-Features und zusätzliche, separate Ausgänge in analoger und digitaler Form. Der interne Mixer überzeugt durch leichtgängige Fader und gute EQs. Fazit: Der Gemini CDMP-7000 bietet zu einem Sparkurs eine maximale Anzahl an brauchbaren Features!

Numark N4 (Peter Westermeier) 

Numarks N4 ist nicht nur einer der preiswertesten Hybride für Einsteiger und Allrounder, sondern er kann mit seinem Layout auch so ziemlich jeder Software gerecht werden. Für ihn sprechen professionelle Master- und Booth-Ausgänge, Phono- und Line-Inputs, ein Timecode-Switch, große Jogwheels, das räumliche Angebot und die vielen beleuchteten Tasten. VDJ und Serato sind als Software mit dabei, im letzten Fall gibt es ein Overlay on Top. Doch grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, ihn mit Traktor anzufahren. Der Sound ist gut. Die Bedienergonomie stimmt. Flexibilität wird großgeschrieben. Für budgetorientierte Anwender, die einen MIDI-Controller mit Mischpultfunktion für ihre CD-Player oder die Turntables suchen, ist der N4 definitiv einen Blick wert.

Spezialcontroller

Bei den Spezial-Controllern stehen bei alten Hasen der DVS-Schule traditionell die Faderfox-Konsolen hoch im Kurs, aber auch der NI-Controller X1 hat die Verkaufscharts im Sturm erobert. Wieso das so sein könnte, versuchen Sondermann, DJ Rick-Ski und Peter Westermeier auf den Punkt zu bringen: 

Faderfox DX2 (Sondermann)

Der DX2 aus der Schmiede von Matthias Fuchs (Faderfox) begleitet mich auf jeden DJ-Gig. Er ist sozusagen mein „Reise-Controller“. Der DX2 ist klein, leicht und sehr robust. Darüber hinaus ist er einer der betriebssichersten Controller, mit denen ich bislang gearbeitet habe. Er wird mit 3 Mignon-Batterien betrieben und verfügt über eine Standard-MIDI-Schnittstelle, die mir für eine DJ-Session mit Traktor Scratch Pro am liebsten ist. Sie zeigt sich als absolut 99 % betriebssicher; USB ist da schon deutlich anfälliger. Last, but not least stellt der Kontrolletti aus dem „Fuchsbau“ mit einem von mir speziell angefertigten Mapping genau die Funktionen bereit, die ich bei einer TSP-Session sonst mit der Maus bedienen müsste, was mir ehrlich gesagt keinen Spaß bereitet. Kurzum der DX2 ist für mich der ideale Ergänzungs-Controller für reisefreudige Scratch-User.

Traktor Kontrol X1 (DJ Rick Ski)

Ich nutzte dieses Gerät als zusätzliches Tool in meinem DVS-Set. Der X1 erlaubt mir meine Playlists zu durchsuchen und Songs zu laden, ohne dass ich meine Hände von der Plattenspieler-Mixer-Ebene fortbewegen müsste. Auch Loops "on the Fly", setzte ich auf diese Weise mit dem Controller oft ein. Zur Bedienung des X1 reicht nur eine Hand, sodass ich mit der anderen währenddessen Parameter am Mixer verändern kann. Das optional erhältliche Softcase bietet dem X1 rutschfesten Halt und bringt den Controller außerdem auf die ungefähr gleiche Arbeitshöhe wie die Plattenspieler. Außerdem bietet dieses Case dem Controller optimalen Schutz beim Transport. Auch die Effekte von Traktor Scratch steuere ich mit dem X1. Dabei ist es besonders praktisch, dass man mehrere Effekte getrennt kontrollieren kann.

Native Instruments Traktor Kontrol F1 (Peter Westermeier)

Auch hier gibt es natürlich ein paar besondere Schmankerl. Für mich ist der Traktor Kontrol F1 einer der besten Controller des letzten Jahres, denn er ist eine gelungene Symbiose aus Clip-Launcher und Slot-Mixer. Er kombiniert seine Matrix mit Fadern zur Lautstärkeregelung und einem Satz Drehregler zur Parameterfahrt. Für den Sample-Deck-Kontext gibt es eine Menge an Zweitfunktionen, womit sich zum Beispiel Länge, Tempo und Pitch der Plätze festlegen lassen, um nur einige zu nennen. Mit dem Overlay lässt er sich auch für Track-Decks „zweckentfremden“ Die Verarbeitungsqualität und Form des Kontrollbrettes sagt mir ebenfalls zu. Das optische Feedback unterstützt bei der Performance ungemein, denn so lassen sich verschiedenen Instrumentenklassen unterschiedliche Farbspektren zuordnen. Hervorragend!

DJ-Controller ohne Audio-Interface

Electrix Tweaker (Numinos)

Zwar preisen Electrix ihren - in Zusammenarbeit mit Livid Instruments entwickelten - Tweaker als universellen USB/MIDI-Performance-Controller an, seine Fokussierung auf den Themenbereich DJing ist allerdings mehr als offensichtlich. Das Layout mit drei großen Push-Encodern und Line-Fader pro Kanal samt zentralem Crossfader und vor allem den beiden hintergrundbeleuchteten Tasten-Matrixen mit insgesamt 40 Tastern, bietet Digital-DJs einen umfangreich ausgestatteten und – dank mitgelieferter Templates und Schablonen für Traktor und Ableton – übersichtlichen Arbeitsplatz. Meines Wissens nach ist der Tweaker dabei einer der wenigen erhältlichen DJ-Controller, der über anschlagsdynamische Drum-Pads verfügt. Ganz nebenbei ist er ein Paradebeispiel dafür, dass „Made in China“ schon lange nicht mehr für halbherzig angezogene Schrauben und unsauber entgratete Gehäuse steht: Das Teil ist hervorragend verarbeitet und kann dank der mitgelieferten Standfüße direkt auf die DJ-freundliche Arbeitshöhe von 9 Zentimetern gebracht werden. Wer bereits eine Soundkarte besitzt und nun auf der Suche nach einem grundsoliden und handlichen Arbeitsgerät mit umfangreichen Interaktionsmöglichkeiten und optisch anspruchsvollem Feedback ist, für den ist der Tweaker ein ganz heißer Tipp.

Vestax TR-1 (Peter Westermeier)

In dieser Kategorie sind ja – zumindest im DJ-Sektor - nicht mehr so richtig viele Vertreter anzutreffen, die Wert auf „Rock-Solid-Design“ legen. Wenn ich jedoch eine Konstruktion besonders hervorheben möchte, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen ist, dann ist das wohl der Vestax TR-1 Kaito - entwickelt zusammen mit Hiroshi Watanabe. Warum? Nun, zum einen ist der überwiegend aus Metall gefertigte, robuste und kompakte Controller sehr gut verarbeitet und bietet für den aktuell auf 299 Euro reduzierten Preis vortreffliche Fader und hochwertige Drehregler in bester Vestax-Qualität. Auch findet man selten einen Dual-Deck-Controller, der sich primär an DJs elektronischer Sparten wendet (die mit der automatischen Synchronisation von bis zu vier Decks liebäugeln) und der in der Konsequenz auf Jogwheels verzichtet. Das Gerät ist übersichtlich aufgebaut und verfügt über dedizierte Filter, Pan, Key und Effektregler für Traktor. Damit kann man seiner Musikbibliothek, mit Ausnahme von Samples und Cuejuggling, gut auf die Pelle rücken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der DJ-MIDI-Controller als einer der Nachfolger von Turntable und CD den digitalen Workflow des Djays weiter vorantreibt und somit nicht zuletzt auch den digitalen Vertrieb von Audiodateien unterstützt. Ein MIDI-Controller lässt sich entsprechend der Anforderungen seitens der Software gestalten, ist ohne viel Kabelsalat aufgebaut und kann zudem vom Nutzer oftmals re-konfiguriert werden. Modulare Erweiterung durch eine Zusatzeinheit inbegriffen. Gerade kompaktere Modelle lassen sich bequem zum Set transportieren, Effekt-Controller an der Seite eines Clubmixers einsetzen. Das Setup schrumpft auf ein Laptop mit Tausenden Tracks und die Steuereinheit zusammen. Dass nicht alles rosig ist, wenn man mit dieser Kombination arbeitet, liegt glaube ich auf der Hand. Zum einen hat man mit Latenzen zu kämpfen, die sich aus dem Signalfluss ergeben. Zum anderen ist nicht jedes Gerät für jede Software oder jedes Einsatzszenario gleich gut geeignet. Daher schadet es nicht, vorher einem Marktcheck zu machen und sich bewusst zu werden, wohin die Reise persönlich gehen soll. Sicherlich hat auch der Geldbeutel ein gehöriges Wörtchen mitzureden, doch meine persönliche Erfahrung in Dutzenden Controller-Tests zeigt auch: Wer billig kauft, kauft zweimal. Spätestens dann, wenn ein Defekt auftritt, die Features nicht mehr ausreichen oder der Anspruch an die Qualität steigt.

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