Test
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20.07.2020

IMG Stageline MX-2IO Test

Kompaktes USB-Interface

Quadratisch-praktischer Interface-Block

IMG Stageline stellt mit dem MX-2IO und MX-1IO zwei günstige Interfaces vor, die aussehen, als könnten sie einiges wegstecken. Die schlichten schwarzen USB-Audiointerfaces stecken in schlichten, robusten Metallgehäusen und kommen ohne Schnickschnack daher. Wir testen das MX-2IO auf Herz und Nieren.

Details

Äußerlichkeiten

Das IMG Stageline MX-2IO und das MX-1IO unterscheiden sich lediglich in der Kanalzahl. Das MX-1IO hat Line-, Instrument- und Mirkofoneingang, während das MX-2IO das alles zwei mal mitbringt. Das Gehäuse ist eine absolut solide Sache.

Die Vorderseite wird von einer gebürsteten Aluminiumplatte geschmückt, während die anderen Seiten schlicht von schwarzem Stahlblech eingefasst werden. Die Materialstärken vermitteln den Eindruck, dass man das MX-2IO ohne Bedenken mit auf die Bühne nehmen könnte. Die Bedienelemente sind ebenfalls einfach und übersichtlich. Zur Linken befindet sich die Eingangssektion mit Gain-Regler und Wahlschaltern zur Aktivierung der Phantomspeisung, das schaltbare 20 dB-Pad, sowie zum Umschalten von Line- und Instrumentensignal, natürlich jeweils in doppelter Ausführung. Die kleinen Kippschalter machen einen hochwertigen Eindruck und versprühen einen Hauch von Cockpit-Charme. Die Regler sind leider nicht mit dem Gehäuse verschraubt und haben etwas Spiel. Dafür sind die Potikappen ziemlich flach und bieten damit kaum Angriffsfläche, sodass man wohl keine Angst haben muss, dass hier mal etwas abbricht. Sie haben einen angenehmen Drehwiderstand. Rechts untergebracht ist die Output-Sektion mit Lautstärkereglern für Kopfhörer und Monitore und der Kopfhöreranschluss als 3,5 mm-Klinkenbuchse. Ein Stereo-Mono-Kippschalter bestimmt, ob die Eingangskanäle im Hardware-Monitoring mittig oder links und rechts angeordnet werden. Zusätzlich gibt es noch einen Stereo-Line-Eingang als klassische Aux-Kabel-Buchse.

Anschlüsse

Auf der Rückseite finden die übrigen Anschlüsse des IMG Stageline MX-2IO Platz. Die Mikrofoneingänge der beiden Eingangskanäle sind solide Neutrik-Buchsen, die mit der Rückseite verschraubt sind. Dazu gehört noch je eine extra Klinken-Buchse für Line- bzw. Instrument-Eingang des jeweiligen Kanals. Auch die Klinkenbuchsen sind mittels einer Kontermutter solide mit dem Gehäuse verschraubt. Die Line-Outs beschränken sich auf die beiden Monitorausgänge, deren Lautstärke auf der Vorderseite geregelt wird. Zusätzlich wird das Monitorsignal jedoch nochmal als 3,5mm-Aux-Buchse ausgegeben. Direkt daneben befindet sich noch die USB-Buchse zum Anschluss an den Computer. Das war es auch schon mit der Rückseite.

Anschaulich: Metering

Mittig auf der Front der IMG Stageline USB-Interfaces prangt ein Meter für Ein- und Ausgänge, das sich einem erst offenbart, wenn das Gerät eingeschaltet wird, denn es ist Schwarz auf Schwarz. Vier vertikale Reihen mit je sechs LEDs zeigen präzise den aktuellen Eingangs- bzw. Ausgangspegel an. Die vorletzte LED-Zeile ist gelb und signalisiert, dass es jetzt langsam knapp wird mit dem Headroom, während die letzte Zeile rot ist und Clipping deutlich sichtbar moniert. Ebenfalls hier untergebracht sind LEDs die pro Kanal anzeigen, ob Phantompower aktiviert ist oder nicht und eine letzte LED zeigt eine funktionierende USB-Verbindung an.Das mitgelieferte Zubehör des IMG Stageline fällt denkbar minimalistisch aus, denn außer eines USB-Kabels liegen dem Interface lediglich ein paar kleine Gummifüßchen bei, die bei Bedarf an der Unterseite des IMG Stageline MX-2IO geklebt werden können.

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