Software
Test
10
11.05.2017

Fazit
(5 / 5)

Mit 808 Studio ist Ignite VST ein Synth gelungen, der sich nur auf eine Aufgabe konzentriert: die Erzeugung 808-typischer Subbässe. Und genau das kann 808 Studio perfekt! Sein einfaches Bedienkonzept verfügt über genau die Parameter, die man zum Schrauben satter 808-Bässe braucht. Dabei hält der Synth auch weitere Layer mit 70 Wellenformen bereit, die in Sekunden zu interessanten Ergebnissen führen. Für besondere Tonhöhenverläufe punktet 808 Studio mit einem Pitch Slide Modul, das in Kombination mit dem Glide-Regler im Handumdrehen rollende Basslines ermöglicht. Die Effektsektion ist überschaubar gehalten, reicht für die meisten Anwendungen jedoch absolut aus. Für mich ist 808 Studio definitiv ein Geheimtipp, der in keinem Trap Production Studio fehlen sollte. Wer trotz des 69-Dollar-Schnäppchens noch zögern sollte, kann mit der kostenlosen Demoversion den vollen Funktionsumfang in seinen Produktionen ausprobieren.

  • Pro
  • authentischer Klang
  • simples, effektives Bedienkonzept
  • zusätzliche Oszillatoren ermöglichen Klangfärbung
  • Presets sind production-ready
  • solide Effektsektion
  • Contra
  • kein Contra
  • Features
  • 808-Style Software-Synthesizer
  • Kick-Modul für Attack-Sounddesign
  • Sub-Modul inkl. Fat Mode und Drive
  • 2 zusätzliche Oszillatoren mit je 70 Wellenformen und eigener ADSR-Hüllkurve
  • grafische ADSR-Hüllkurven für Sub- und Oszillator-Module
  • Effekt-Rack mit Amp, Kompressor, Equalizer und Chorus (Signalfluss änderbar)
  • Glide und Pitch Slide für Tonhöhenverläufe
  • grafische Darstellung der aktuellen Wellenform und Clipping-LED
  • Systemvoraussetzungen: Windows 7 oder neuer, Mac OS X 10.6 oder neuer, AU- oder VST-fähige DAW (32- und 64-Bit), Internetverbindung für Download und Aktivierung
  • Preis
  • 69 Dollar
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