Hersteller_Hughes&Kettner Genre_Metal
Test
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19.09.2009

Hughes & Kettner Coreblade Test

Scharfe Klinge

In den mittlerweile 25 Jahren ihres Bestehens entließen die Fertigungsstätten von Hughes & Kettner im saarländischen St. Wendel eine große Zahl richtungsweisender Entwicklungen auf die Bühnen und in die Proberäume und Studios dieser Welt. Mit Innovationen wie dem AS 64, dem ersten vollprogrammierbaren Gitarrenverstärker überhaupt, wurden schon vor 25 Jahren Maßstäbe gesetzt, die zum großen Teil bis heute Bestand haben. Schaut man sich die rasante Entwicklung an, die in dieser Zeit Technik und Elektronik nahmen, erschließt sich erst die unglaubliche Bedeutung dieser Innovationen und ihre Pionierfunktion. Was damals seinen Anfang nahm, findet bis heute seine Fortsetzung, wobei man es geschafft hat, den Fokus immer auf den Klang zu legen. Digitaltechnik ja, Digitalsound nein. Mit dieser Philosophie an Bord erschien vor einigen Jahren auch der Switchblade - ein Röhrenamp durch und durch, dessen digitales Regel- und Speicherwerk ausschließlich im Dienste des Tons steht und nicht in die klassische Klangerzeugung eingreift.

 


Der besonders in der Heavy-Szene beliebte Switchblade stand denn auch Pate für den brandneuen Coreblade, mit dem Hughes & Kettner die Pro Class Serie erweitert - ein vollprogrammierbarer Röhrenamp mit aufwendiger digitaler Effektsektion plus innovativem Röhren-Management. Schon der Switchblade steht mit seinen Eigenschaften recht allein auf weiter Flur, und mit den zusätzlichen Features, die man dem Coreblade mitgegeben hat, wird es schwer, Vergleichbares zu finden. Das jedenfalls konnte man aus den Informationen schließen, die vorab zu erhalten waren. Umso neugieriger waren wir auf das erste Exemplar, das den Weg in die bonedo Testlabors fand, um dort auf Herz und Nieren geprüft zu werden.

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