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11.01.2018

Gravity LTS 01 B Test

Laptop-Ständer

Flexibles Arbeitswerkzeug

Laptop-Ständer gehören zu den ständigen Begleitern vieler digitaler DJs und Performer, stellen sie doch sicher, dass man während des Gigs auf Augenhöhe mit der benutzten Software ist und Zugriff auf diverse Funktionen hat, die man beim Musizieren benötigt. Nicht selten schleppt, wer mit einer Groovebox, einer DAW oder einem DVS auflegt, das als Vermittler zwischen Timecode-Vinyl, Mischpult und DJ-Software fungiert, mitunter noch sein eigenes Interface zum Gig. Dafür kann eine praktische, zusätzliche Ablage nicht schaden, die nicht mit abenteuerlichen Querstreben an Positionen nervt, die es einem unmöglich machen, seine Soundlösung ideal zu platzieren. Letztlich soll der gekaufte Ständer vielleicht auch hier und da was anderes als das Notebook sicher halten und den mehr oder weniger impulsiven Trigger-Aktionen am Push-Controller oder der Maschine Paroli bieten und sich dabei als ausreichend standfest erweisen. Disziplinen, die mein heutiger Testkandidat Gravity LTS 01 B für sich in Anspruch nehmen möchte.

Details

Mein heutiger Testkandidat Gravity LTS 01 B ist ein Laptop-Ständer aus deutscher Fertigung, der sich anschickt, Gerätschaften von 12 bis 17 Zoll auf seiner Ablagefläche zu beherbergen. Der Proband kostet 79 Euro (UVP), setzt auf eine leichte und stabile, pulverbeschichtete Aluminiumkonstruktion, wiegt transportfreundliche 1,6 kg und beansprucht gefaltet einen Platz von 26 x 28 cm im DJ-Rucksack.

Der Lieferumfang besteht aus insgesamt 6 Teilen, als da wären: der zusammengeklappte Gravity LTS 01 B, eine Schraubklemme für den Tisch, deren Schutzdeckel, ein Dichtring sowie das Metallblech zur Ablage von „Sekundärgerätschaft“ und ein Faltblatt.

Damit das gute Stück euch unterwegs keine Dellen in eure geliebte Gear haut, wäre es schön gewesen, hätte der Hersteller noch eine Transporttasche beigelegt. Dem ist nicht so, doch zur Not kann man den Burschen ja in ein Handtuch einwickeln, sich etwas Geeignetes aus Luftpolsterfolie zusammenkleben oder sich ein preisgünstiges Sleeve bei einem Online-Händler kaufen. Mitunter hat die Gigbag ja auch ein separates Fach.

Verarbeitung

Die Verarbeitung weiß zu gefallen, das mattschwarze Design mit den giftgrünen Akzenten gefällt, der Lack ist sauber aufgetragen und erscheint kratzresistent. Scharfe Kanten und Grate sind nicht auszumachen. Sorgen, dass man die zahlreichen Gummikontakte gegen Verrutschen und zur Vorbeugung von Kratzern am Equipment nach ein paar Einsätzen verliert, so wie man es von manchen angeklebten Gumminoppen der Groove-/FX-/Synth-Boxen kennt, sind unbegründet. Die Dinger kann man selbst mit hohem Kraftaufwand kaum abreißen. Ein Sonderlob dafür.

Das Schnellspanner-Prinzip dürfte hinlänglich bekannt sein: Aufgeklappt lässt sich die Mutter nach Maß anziehen, dann wir der Hebel umgelegt respektive gespannt und der Ständer damit arretiert. Die beiden Schnellspanner wirken vertrauenerweckend und können bei Bedarf mit einem Inbus-Schlüssel nachgezogen werden.

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