Gitarre Hersteller_Fender
Test
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25.05.2011

Fender Mustang V Test

Gitarren-Topteil

Traber oder Sprinter?

Mit elektronischen Replikaten von Verstärkern und Effektgeräten, die den zum Teil legendären Originalen im Klang verblüffend ähnlich sind, haben DSP und Modeling-Technologie den Musikinstrumentenmarkt in den letzten Jahren kräftig durchgemischt. Dass diese „Clones“ dann in der Regel auch noch zu einem Bruchteil der Preise erhältlich sind, die für die wirklichen Vorbilder aufgerufen werden, macht sie um so interessanter. Doch inzwischen ist es nicht nur so, dass dieses Marktsegment recht bevölkert ist, es zeigen sich auch gewaltige Quantitäts- und Qualitätsunterschiede. So muss ein Gerät mit einer größeren Zahl an virtuellen Ampmodellen nicht zwangsläufig auch eine bessere Qualität liefern als eines, das vielleicht etwas bescheidener daherkommt. Denn was bringen 40 Ampmodelle, wenn keines davon wirklich überzeugen kann. 

Fender hat sich mittlerweile auch auf dem Modeling-Sektor mit einigen Übungsamps, die interessante Funktionen aufweisen, einen guten Ruf erarbeitet. Dazu kommt die Mustang Serie mit Verstärkern für den Bühnenbetrieb mit Ampsimulationen und einer Reihe von integrierten Effekten. Die Fender Fuse Software dient dabei dem bequemen Editieren des Amps per Computer. Unser Testkandidat, das Mustang V Topteil mit 150 Watt Leistung, wird im Handel schon unter 300 Euro angeboten und es stellt sich die berechtigte Frage, ob man für diesen Preis tatsächlich einen bühnentauglichen Amp mit all den integrierten Features erwarten kann. Und wie sieht es dabei mit der Klangqualität aus? Dem werden wir mit der üblichen Sorgfalt auf den Grund gehen. 

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