Gitarre Hersteller_Fender
Test
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07.12.2018

Fender American Performer Stratocaster HSS Test

E-Gitarre

Flexibler Performer

Mit der American Performer HSS Stratocaster präsentiert Fender eine weitere Neuauflage seines E-Gitarren-Klassikers. Die American Performer Serie löst dabei die American Special Serie ab und repräsentiert damit aktuell die günstigsten Instrumente aus heimischer Fertigung. Im Produktsortiment finden sich die klassischen Modelle des Herstellers, die mit auffällig knalligen Farben daherkommen.

Unser Testmodell macht in dieser Hinsicht ebenfalls keine Ausnahme und setzt sich mit einem Satin Surf Green Finish in Szene, das absolut ins Auge sticht. Was sich hinter der Fassade der neuen HSS-Strat aus dem Hause Fender verbirgt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Details

Lieferumfang

Die zum Test vorliegende Strat kommt mit einer soliden Tasche des Herstellers, außerdem befinden sich im Lieferumfang der Hebel für das Tremolosystem und die obligatorischen Inbusschlüssel zum Nachjustieren des Instruments. Die Gitarre macht einen sauber verarbeiteten Eindruck.

Korpus

Auch bei dieser Strat ist man an vielen Stellen den altbewährten Materialien treu geblieben. So besitzt unser Testmodell einen Erle-Korpus und auch beim Tremolo setzt der Hersteller in dieser Serie auf das klassische Vintage-Tremolo. Die Potis, die Pickup-Kappen und die Aufsätze am Fünfwegschalter und am Tremoloarm wurden in einem leicht vergilbten "Aged white" designt, was in meinen Augen sehr gut zum Mint-Schlagbrett und zur Farbgebung des Korpus passt.

Hals

Sowohl unsere vorliegende Satin-Surf-Green-Ausgabe als auch die schwarze Variante der American-Performer-Serie wird mit einem matten Ahornhals und -griffbrett geliefert. In meinen Augen würde zwar ein dunkles Griffbrettholz besser mit der Korpuslackierung unseres Testmodells harmonieren, aber das ist natürlich Geschmacksache.

Sofort ins Auge fällt neben der auffälligen Lackierung auch gleich die 70's Kopfplatte. Auf die damals verwendete Dreipunkt-Verschraubung des Halses mit dem Korpus hat man aber glücklicherweise verzichtet - ihn halten vier Schrauben fest in der Halstasche. Die Stimmmechaniken stammen aus eigenem Hause und wurden für die aktuelle Serie hergestellt. Der Radius des Griffbretts beträgt 241 mm, die Mensur liegt wie gewohnt bei 648 mm. Beim Halsprofil hat man sich für eine moderne C-Form entschieden. Außerdem stehen dem Spieler 22 tadellos eingesetzte Jumbo-Bünde zur Verfügung, das Griffbrett wurde mit schwarzen Punkteinlagen versehen und ab Werk kommt unsere Strat mit Fender 250L Nickelsaiten in der Stärke 009 - 042.

Elektrik

Mit den neuen Yosemite-Pickups der American Performer Serie gibt es in Sachen Klangformung bei Fender ein weiteres Update. Der Hersteller fertigt die neuen Pickups daheim in Corona, Kalifornien, und stimmt sie laut eigener Aussage nach Position und Instrumententyp ab. Ich bin gespannt, was wir hier gleich zu hören bekommen. Die vorliegende Gitarre bietet, wie schon erwähnt, einen Humbucker am Steg und zwei Singlecoils in der Mittel- und Halsposition. Der DoubleTap-Humbucker kann dabei über eine Push-Pull-Option am zweiten Tone-Poti gesplittet werden, sodass insgesamt sieben verschiedene Sounds zur Verfügung stehen. Außerdem ist beim Steg-Pickup der sogenannte Greasebucket Tone Circuit verbaut, der dafür sorgt, dass nicht nur die Höhen, sondern auch die Bässe beim Zurückdrehen des Tone-Potis beschnitten werden, was für einen transparenteren Ton sorgen soll. Auch hierzu gleich mehr im Praxisteil.

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