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Test
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19.12.2018

Fabfilter Pro-Q 3 Test

Equalizer-Plugin

go2EQ!

Fabfilter Pro-Q 3 im bonedo Test: Gut Ding will Weile haben – und so präsentiert Fabfilter auch erst rund vier Jahren später eine neue Version ihres Vorzeige-Equalizer-Plugins Pro-Q 3. 

Die niederländische Firma setzt dabei weiterhin auf eine äußerst funktionale und modernste GUI anstatt den tausendsten „Analog EQ“ zu modeln. Übersichtlichkeit und Schnelligkeit sind also garantiert – schauen wir, was es sonst noch zu berichten gibt!

Details

Allgemeines

Der Fabfilter Pro-Q 3 ist ein EQ-Plugin für die Formate VST, VST3, Audio Unit, AAX und AudioSuite. Das Plugin ist in 32-Bit-und 64-Bit-Versionen sowie für Windows und OSX verfügbar und ersetzt den erfolgreichen Pro-Q 2.

Von Allem und davon reichlich

Bis zu 24 Bänder können pro Instanz genutzt werden, darunter frei wählbar: Low-Cut, High-Cut, High-Shelf, Low-Shelf, Notch, Bandpass und Tilt-Shift. Hinzu kommt außerdem ein neues Flat-Tilt Filter und ein Dynamic-Mode.

Die Flankensteilheit lässt sich für jedes Band nun individuell von 12 dB bis 96 dB einstellen. Darüber hinaus können Zero Latency, Linear Phase oder Natural Phase Modes gewählt werden. Detailliertere Charakteristiken wie beispielsweise Butterworth, Elliptic, oder Proportional-Q kennt das Plugin nicht – es stört mich jedoch auch nicht.

Moderner Look

Die GUI des Pro-Q 3 ist klar strukturiert, übersichtlich gestaltet und blendet teilweise Bedienelemente selbstständig ein und aus. Das Farbschema ist modern und aussagekräftig. Von dem Einsatz bunter Farben für die Bänder sollte man sich nicht täuschen lassen, nur auf Produktbildern wirken diese etwas zu verspielt. Kurzum: Wir haben es hier mit einem erwachsenen Plugin zu tun, das sich auch vor traditionelleren Namen nicht verstecken muss, wenn auch diese mit ihrem Informatiker-Look durchaus falsche Seriosität vorgaukeln.

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