Gitarre Hersteller_Electro-Harmonix
Test
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31.03.2021

Electro Harmonix Eddy Vibrato/Chorus Test

Vibrato/Chorus Pedal

Analog und dynamisch modulieren

Das Electro Harmonix Eddy Vibrato/Chorus-Pedal bereichert das beachtliche Sortiment der legendären New Yorker Effektschmiede um einen weiteren analogen Modulationseffekt. Genauso wie beispielsweise der Small Clone Chorus oder auch das Memory Man Analog Delay des Herstellers, arbeitet das neue Electro Harmonix Eddy Vibrato/Chorus mit einer analogen Eimerkettenspeicher-Schaltung, die in der Regel für warme und tiefgehende Sounds steht.
Neben den klassischen Einstellmöglichkeiten bietet das EHX Eddy auch einen Anschluss für ein Expression-Pedal, und das wiederum bietet die Möglichkeit, bestimmte Effektparameter zu steuern. Letzteres soll übrigens auch über die Spieldynamik machbar sein. Was es damit im Detail auf sich hat, erfahrt ihr im folgenden Test.

Details

Lieferumfang/Gehäuse

Das sauber verarbeitete Electro Harmonix Eddy-Pedal kommt in einem recht kompakten Gehäuse mit den Maßen 111 x 70 x 53 mm und bringt schlanke 256 g auf die Waage, vier Gummifüße an der Unterseite sorgen für eine stabile Bodenhaftung. Wie vom Hersteller gewohnt, wird das Pedal mit einem 9,6 Volt Netzteil ausgeliefert, die Stromaufnahme liegt bei 40 mA. Batteriebetrieb ist nicht möglich. Ansonsten erläutert die beiliegende englische Bedienungsanleitung alle Parameter des Pedals einfach und verständlich.

Anschlüsse

Wie anfangs erwähnt, kommt unser Kandidat mit einem zusätzlichen Expression-Pedal-Anschluss, der unterhalb des Inputs auf der rechten Seite zu finden ist. Gegenüber auf der linken Seite sitzt der Output, womit das Pedal ganz offensichtlich für den klassischen Mono-Betrieb konzipiert wurde. Den Netzteilanschluss gibt es außerdem an der Stirnseite zu entdecken.

Bedienelemente und Funktionen

Das Pedal, das mit einem Buffered Bypass arbeitet, offenbart auf der Oberseite zwei Kippschalter, sechs eng beieinanderstehende Potis, zwei LEDs und den obligatorischen Fußschalter zum Aktivieren des Effekts. Mithilfe der Kippschalter lässt sich der Chorus- oder Vibrato-Effekt anwählen. Außerdem kann hier bestimmt werden, ob die Effektgeschwindigkeit (Rate) oder die Effekttiefe (Depth) von Expressionpedal und Anschlagsdynamik gesteuert werden soll. Dabei bestimmt das Env-Poti, das den Envelope-Effekt übrigens in der 12-Uhr-Position deaktiviert, den Einfluss der Anschlagsintensität. Letztere wirkt auch dann auf den Effekt, wenn das Expressionpedal eingesteckt ist, sodass beide Möglichkeiten auch gleichzeitig funktionieren. Neben Rate- und Depth-Poti stehen außerdem ein Regler zur Steuerung der Ausgangslautstärke (Vol) und eine Höhenblende (Tone) für das Effektsignal bereit. Zusätzlich kann die Symmetrie der Wellenform über das Shape-Poti beeinflusst werden. Einen genauen Überblick zu den Funktionen des Pedals wollen wir uns nun im Praxisteil verschaffen.

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