Test
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24.02.2020

EastWest Hollywood Backup Singers Test

Sample Library

soulige Backing Vocals für die DAW

Hollywood Backup Singers nennt sich das neue Werk aus dem Hause EastWest. Im Gegensatz zu der stilistisch ähnlichen und bereits von uns getesteten Library „Voices of Soul“ , die auf Samples einer einzigen Sängerin basiert, kommen hier (mit Ausnahme einiger Solo Presets) gleich drei Sängerinnen zum Einsatz.

Wie gut die Hollywood Backup Singers klingen und wie praktikabel der Einsatz der virtuellen Gesangstruppe ist, wollen wir in diesem Test herausfinden. 

Details

Das Prinzip

Hollywood Backup Singers ist ein Sample-Instrument zur Kreation von Background- und Chorstimmen in Musikproduktionen, die tendenziell souligen Genres zuzuordnen sind. Die meisten Patches – mit Ausnahme der Solo Phrases – bestehen aus Samples, in denen drei Sängerinnen synchron performen. Wie auch in bisherigen EastWest-Libraries stehen diese Samples in den Mikrofonierungen „Close“, „Rear“ und „Room“ zur Verfügung, in denen die drei verwendeten Nahmikrofone (je Sängerin) als gemeinsamer „Close-Mix“ vorliegen. Weiterhin gibt es zusätzliche Aufnahmen, die über einen Leslie recordet wurden, was nicht auffallend anders oder schlechter klingt, aber dessen Sinn sich mir während des Tests noch nicht ganz erschlossen hat.

Instruments / Artikulationen

87 Vocal Instrumente der folgenden Kategorien sind im Browser anwählbar: 

  1. Vowels (Vokale)
  2. Cons (Konsonanten)
  3. Combo Mod (diverse Überblendmöglichkeiten per ModWheel) 
  4. Keyswitch (Artikulationssteuerung per Midinote)
  5. WB Multi (WordBuilder)

Die Artikulation dieser “Chor-Bausteine“ ist auf verschiedene Weise steuerbar. Das ModWheel (neben Keyswitches und Round Robin) nimmt in den Presets aber eine zentrale Rolle ein und dient beispielsweise der Dynamik oder dem Überblenden von Vokalen.

Play 6

Zur Verwendung von EastWest-Libraries wird der hauseigene Player benötigt, der in allen gängigen Plugin-Formaten und Stand-alone-Versionen kostenlos im Lieferumfang zur Verfügung gestellt wird. „Play“ – wie sollte man den Player auch sonst nennen – verfügt über die üblichen Features wie beispielsweise Mixer, Effekte und Multitimbralität, die man auch von Konkurrenzprodukten wie Native Instruments' Kontakt und Best Services Engine 2 kennt.

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