Gitarre
Feature
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29.04.2020

Doors Gitarrist Robby Krieger gibt Video-Lessons!

Doors-Hits lernen mit Doors-Gitarrist Robby Krieger

Roadhouse Blues und Moonlight Drive zum Mitspielen

Die Corona-Pandemie stellt sich für viele von uns Musikern als der wahre Albtraum dar: keine Gigs, keine Gagen, keine Perspektiven, und nur das Internet als heißer Draht zur Außenwelt!
Umso erfreulicher erscheint es, dass uns einige namenhafte Gitarristen wie z.B. Brian May, John Marr oder Paul Stanley mit kleinen, öffentlichen Video-Tutorials Einblicke in ihre Spielweise bescheren und damit die Quarantäne- und Lockdown-Zeiten etwas versüßen.

Jüngst sprang kein geringerer als Robby Krieger, seines Zeichens früherer Gitarrist der Kultband Doors, auf den Zug der Video-Lessons auf und demonstriert dort das bekannte Intro-Riff zum 1970 erschienen Roadhouse Blues.
Dabei zeigt sich der 74jährige Krieger sehr sympathisch aus seinem Homestudio in Kalifornien: "Hey you Doors Fans, it's Robby!" beginnt die Stunde, gefolgt von einer kurzen Webcamfahrt durch seinen Abhörraum. "Today we're gonna do Roadhouse Blues, that's been a request of the guitar lesson fan crowd!"
Zunächst geht Robby, nur mit seiner roten Gibson SG bewaffnet, durch die einzelnen Parts und erklärt dabei die Riffs und Akkorde.
Im Anschluss spielt er den Song komplett zum Originalplayback inklusiver aller Solofills.

Eine Woche später folgte ein Tutorial zu "Moonlight Drive", einem der ersten Doors-Songs, die überhaupt recordet wurden, der jedoch erst auf dem zweiten Album erschien. Hier zeigt er auf seiner 1954er Gibson Les Paul Black Beauty das Open Tuning und die Slide-Parts des Stückes:

In den letzten Minuten des Videos gewährt Robby Einblicke in seine Gitarrensammlung: eine wunderschöne Cherry Burst Gibson Les Paul, eine rote Gibson SG, eine D'Angelico Vollresonanzgitarre und ein 59er Jazzbass.
Als er dabei versehentlich seine schwarze Gibson umwirft, kommentiert er trocken: "Oh shit, there goes the 54!"
m Ende verspricht Krieger noch weitere Clips, in denen er den Rest seiner Instrumentenkollektion und weitere Songs zeigen will.

Es lohnt sich also den Doors Kanal weiter zu beobachten!

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