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Test
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02.11.2009

Digidesign Eleven Rack Test

Aus Soft wird Hard

Die beiden Gründer von Digidesign starteten 1984 mit dem Verkauf von Eproms für Drumcomputer, damals noch unter dem Firmennamen Digidrums. Ihre Erfahrung mit der digitalen Signalverarbeitung half den ambitionierten Tüftlern Peter Gotcher und Evan Brooks aus Kalifornien schließlich bei der Entwicklung eigener Recordinglösungen im Hard- und Softwarebereich. 1991 war es dann so weit: Digidesign stellte das erste Pro Tools System vor. In der Folgezeit drängte dieses Computerprogramm für die Musikproduktion herkömmliche Bandmaschinen immer mehr ins Abseits, denn die waren anfälliger, Bänder teuer und ein Editieren quasi nicht möglich. Durch die Kombination von Soft- und Hardware bildet Pro Tools ein in sich geschlossenes System. Die Idee ist so einfach wie genial. Da Rechner damals bei Weitem nicht die Leistungsfähigkeit hatten wie heute, generierte Pro Tools die benötigte Rechenpower mit Hilfe von zusätzlichen DSP-Karten, mit denen man seinen Computer aufrüsten konnte.

 

Heute gibt es zwei Möglichkeiten, mit Pro Tools zu arbeiten: einmal als “TDM-System“, also mit zusätzlichen DSP-Karten im PCI-Bus des Computers oder “nativ“, also wie bei anderen DAWs auch, ausschließlich mithilfe des Rechners. Mit Pro Tools LE oder M-Powered, also der “Light“-Version, wurde der sehr teuere Studiostandard schließlich auch für den „normalen“ Musiker erschwinglich. Zu den Neuerungen der letzten Jahre gehört unter anderem das Amp-Modeling-Software-Plug-In "Eleven". Und genau hier klinken wir uns in die Geschichte ein, denn mit Eleven Rack bietet Digidesign ab sofort eine autarke Variante der Software im 19“ Design an. Was dieser Bolide so alles kann, zeigt der folgende Test.

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