Gitarre Hersteller_Danelectro
Test
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05.09.2019

Praxis

Ich parke das Pedal vor meinem Marshall JVM 410 Verstärker und nehme die angeschlossene 2x12" Box mit Vintage 30 Speakern mit einem SM57 ab. Am Amp stelle ich einen schmutzig-cleanen-Sound ein. Für das Eingangssignal zeigt sich eine Fender Telecaster verantwortlich.

Zuerst ist der Amp pur zu hören.

Im nächsten Beispiel drehe ich den Fuzz-Regler von 9 Uhr über die Mitte in die Maximalstellung.

Schon bei 9 Uhr kommt es zu einem fetten Fuzz, je weiter der Regler aufgedreht wird, desto dichter wird der Klang, die einzelnen Töne bleiben aber klar strukturiert und gehen nicht im Matsch unter, was für eine Menge Definition sorgt.

Im nächsten Beispiel positioniere ich alle Regler in die Mittelstellung und aktiviere den Sculpt-Schalter im zweiten Durchgang.

Ein wirklich mächtiger Schalter, denn er eröffnet eine weitere Klangdimension, die sich klar von der vorherigen absetzt und die Soundfindung erheblich erleichtert - oder erschwert, je nachdem.

Jetzt drehe ich den Volume-Regler auf 15 Uhr.

Es dürfte kaum überraschen, dass mit dem weiter aufgedrehten Volume-Regler die Vorstufe des Amps angepustet wird, was für mehr Dichte sorgt und in Verbindung mit dem Fuzz einen tollen Klang liefert, der auch schneller gespielte Noten akzentuiert transportiert.

Was der EQ zu leisten vermag, sollen die nächsten beiden Beispiele zeigen. Im ersten drehe ich Treble auf 15 Uhr, im zweiten steht der Bassregler ebenfalls auf 15 Uhr.

Der EQ ist in der Lage, den Sound leicht zu formen, ohne dabei aber zu prominent in Erscheinung zu treten. Leichte Korrekturen können problemlos vorgenommen werden.

Soweit das Eisenhower-Pedal mit einer Telecaster. Ich schultere nun eine Gibson Les Paul und drehe den Fuzz-Regler direkt auf 15 Uhr. Die Klangregelung zeigt in die Mittelstellung, dasselbe gilt auch für den Volume-Regler.

Der Sound ist im Vergleich zur vorher verwendeten Telecaster deutlich dicker und breiter. Auch mit den Doppelspulern in der Paula kommt das Pedal sehr gut zurecht und behält seine Durchsichtigkeit im Klang bei.

Jetzt kommt der Treble-Regler an die Reihe, der als einziger wieder auf 15 Uhr zeigt. Im letzten Beispiel behalte ich diese Einstellung bei und aktiviere im zweiten Durchgang den Sculpt-Schalter.

Auch hier macht das Pedal für meinen Geschmack eine tolle Figur. Mit der aktivierten Sculpt-Option scheint es sogar fast so, als wäre ein Phaser mit im Spiel. Mir gefällt das wirklich sehr gut!

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