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Test
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21.05.2013

Cinematique Instruments (1) Test

Software-Instrument

Die „etwas andere“ Library!

Cinematique Instruments 1 im Test: Darth Vader ist tot und als geläuterter Sith Lord wieder zu Anakin Skywalker geworden. Erst viel später erfährt das Kinopublikum, wie er denn so als Kind drauf war... Dieser derzeit populären cineastischen „Prequel-Tradition“ möchte ich Tribut zollen und nach Volume 2 nun auch Cinematique Instruments (Volume 1) vorstellen!

Dass die Library zum einen äußerst individuelle Sounds, zum anderen sehr zeitlose, keiner Moderichtungen unterworfene,  Instrumente bietet, rechtfertigt eine nähere Betrachtung. Trotz gleicher - nennen wir es mal salopp - gepflegter LoFi-Ästhetik gibt es soundmäßig kaum Überschneidungen zum Nachfolger. Im Gegensatz zu der von mir zuvor getesteten Best Service Library Forest Kingdom II, die quasi als Update den kompletten Content des Vorgängers beinhaltet, ergänzen sich bei „Cinematique Instruments“ die Sounds beider Volumes. Somit bleibt der Vorgänger von 2010 auch für „Quereinsteiger“ interessant. Was gibt es also neues bzw. altes...?

Details

Die ca. 2 GB große Library umfasst die folgenden 17 Instrumente / Kategorien, die jeweils 2 bis 14 Soundprogramme (Layer) beinhalten - insgesamt stehen 99 Layers zu Verfügung.

  • Autoharp
  • Baritone Muted Ukulele
  • Bowed Psaltery
  • Celtic Nylon Harp
  • CI Combinations
  • Downbeat Box
  • Experimental Box
  • Glass
  • Kantele
  • Magnus Harmonika Organ
  • Metallic Objects
  • Percussion
  • Percussion Singles
  • Rhodes Mk I
  • Spieluhr & Glockenspiel
  • Super Stereo EK-470
  • Zeitter & Winkelmann

Für viele Leser dürfte der ein oder andere Instrumentenname nicht sonderlich erhellend wirken. Im Praxisteil werde ich näher auf die einzelnen Instrumente Bezug nehmen. Nur soviel vorweg: Wie auch beim Nachfolger eignet sich der Soundpool eher zur musikalischen und subtilen Vertonung von Independent Filmen wie „Lost in Translation 2“, als „Larger-than-Life“-Offensiven wie„Armageddon 2“, falls aufgrund der Namensgebung irgendwelche anderen Erwartungen gehegt werden sollten.

Der Lieferumfang der mir vorliegenden Box-Version von Cinematique Instruments umfasst jedenfalls folgende Positionen: Eine, zusätzlich zur PDF-Datei, gedruckte, bunt bebilderte Dokumentation, in der die einzelnen Instrumente vorgestellt werden. Des Weiteren wird ausführlich auf die Eigenheiten der Layers samt voreingestellter Modulationmöglichkeiten, Key Switches, etc. hingewiesen - sehr nützlich und interessant!

Die beiden mitgelieferten DVDs enthalten den Sample-Content sowie den Installer des kostenlosen, multitimbralen Sample-Players Engine 2 von Best Service. Obwohl dies nun mein dritter Testbericht einer Library unter der Plattform Engine 2 ist, wollen wir uns nicht so recht anfreunden. Nach wie vor empfinde ich das GUI als etwas unübersichtlich und nicht besonders ergonomisch. Da im reinen Abspielbetrieb das übersichtliche Quick Edit Fenster vollkommen ausreicht, soll dies kein allzu großer Kritikpunkt sein. Hier werden in der Regel die wichtigsten Klang-verändernden Parameter bereitgestellt. Darüber hinaus bietet Engine 2 alles, was man von einem komplexen, zeitgemäßen Sampleplayer erwartet. Mehr darüber zu lesen gibt es in meinem Cinematique II Testbericht oder z.B. hier und auch hier

Was gibt es nun über die Arbeit mit Cinematique Instruments zu berichten, wie schlagen sich die Sounds und für wen macht die Anschaffung Sinn?

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