Test
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07.08.2020

Praxis

Betriebsarten

Eine Vielzahl verschiedener Modi stehen uns für den Betrieb des F4 FC zur Verfügung. Möchten wir den Standalone-Betrieb nutzen, haben wir hier die Wahl aus folgenden Modi:

  • CCT (Correlated Color Temperature): Hier lassen sich Helligkeit (Dim), Farbtemperatur (CCT) und Farbton (Tint) manuell einstellen.
  • HSI (Hue Saturation Intensity) Mode: Hier erhalten wir Zugriff auf Farbton (Hue), Sättigung (Sat) und Helligkeit (Dim).
  • DIRECT LED: Diese Betriebsart  gestattet uns eine RGBW-Farbmischung aus einer Gesamthelligkeit (Dim) und den Intensitäten von R, G, B und W.
  • GEL: Im Standalone-Modus „GEL“ haben wir die Möglichkeit, auf vorgefertigte Farb-Presets nach Lee-Filterbezeichnungen und Rosco-Filternummern zuzugreifen und natürlich die Helligkeit zu regulieren.

Somit gehören Farbfolien der Vergangenheit an. Es besteht zudem die Möglichkeit, eigene Farb-Presets zu erstellen und diese im Modus „USER COLOR“ zu speichern. Es werden uns hier acht USER COLORS vorgeschlagen, die wir editieren und abspeichern können. Ähnlich verhält es sich im Modus PLAY LOOP, wo wir acht vorprogrammierte, aber individuell editierbare Farbsequenzen geboten bekommen, die wir in Schrittdauer und Überblendzeit anpassen können.

Der „SLAVE“-Modus folgt, wie bei jeder Master/Slave-Anwendung, einem Hauptgerät, sofern die Scheinwerfer entsprechend konfiguriert sind.

Der Cameo F4 FC bietet ganze acht DMX-Modi zur Steuerung an. Angefangen vom 1-Kanal-Modus bis hin zum 16-Kanal „Direct CCT Mode“ sind hier alle Funktionen wie Dim to Warm, Dimmer Curve, Color Macro, Strobe uvm. via DMX steuerbar. Zudem ist der F4 FC über den DMX-Betrieb vollständig RDM-fähig, was Änderungen an den Geräteeinstellungen vom Pult aus ermöglicht und somit eine echte Hilfestellung darstellt.

Auch die neuartige Quicklight-Funktion macht das Ausrichten deutlich einfacher. Durch kurzes Trennen des DMX-Signals ermöglicht die Helligkeitsregelung über den Push-Encoder schnelles Justieren und Einleuchten des Scheinwerfers.

Zoom

Der Cameo F4 FC verfügt über einen stufenlosen Zoom mit einem Abstrahlwinkel von 12° bis 40° und ist über manuelle Justierknöpfe einzustellen. Diese befinden sich auf beiden Seiten des Gehäuses direkt gegenüber und sind mechanisch miteinander verbunden. So kann der Abstrahlwinkel durch Drehen an einem der Justierknöpfe eingestellt werden.

Der Zoom-Tubus mit der Fresnellinse wird dabei mittels Zahnrad und Zahnstange aus dem, bzw. in das Gehäuse des Scheinwerfers geschoben. Je weiter der Zoom-Tubus aus dem Gehäuse ragt, desto kleiner ist der Abstrahlwinkel. Eine Stoppvorrichtung sorgt dafür, dass der Tubus nicht aus dem Gehäuse entfernt wird.

Licht und Farben

Die Farbtemperatur der Weißtöne ist stufenlos von 1600- 6500 K bei einem konstanten CRI über 90 einstellbar und die LED-PWM lässt sich von 800 Hz bis 2500 Hz regeln.Dies garantiert einen flackerfreien Betrieb, was für den Einsatz von Kameras enorm wichtig ist.

Insgesamt können vier Dimmerkurven mit einstellbarem Ansprechverhalten gewählt werden. Die 16-Bit-Technologie sorgt für eine hochauflösende Dimmung und die integrierte Kondensoroptik gewährleistet gleichmäßig durchmischte Farben sowie einen farbschattenlosen Lichtwurf selbst bei Abschattung durch die Torblende.

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