Test
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11.12.2020

Praxis

Stativ nicht rekordverdächtig

CAD U29 wie CAD U49 werden ja mit der gleichen riesigen Klammer und einem Tripoden auf dem Tisch nutzbar gemacht. Das funktioniert, ist aber eine doch sehr simple und nicht rekordverdächtig stabile Angelegenheit. Mir fallen manche Geräte ein, die das eleganter lösen.

Das U29 scheint etwas mehr zu rauschen, was unter anderem daran liegt, dass es nicht gepegelt werden kann. Eine minimal blechern und knarzige Note besitzen beide Mikrofone im Grundklang. Was man einem Studiomikrofon durchaus ankreiden könnte, hilft beim Haupteinsatzgebiet der beiden CADs, der menschlichen Stimme eine hohe Durchsetzungsfähigkeit zu vermitteln. Es ist sogar so, dass das U29 in dieser Disziplin etwas besser aufgestellt ist als das U49.

Die Detailauflösung durch das gesamte Frequenzspektrum ist wie zu erwarten bei beiden nicht enorm, aber eingedenk des Preises ist das in Ordnung. Auch hier ist das U49 übrigens minimal im Vorteil. Ganz klar besser klingt das teurere der beiden USB-Mikros von CAD im Nahbereich. Die Bassanhebung durch den Nahbesprechungseffekt wirkt hier knackiger und kontrollierter. Angenehm ist, dass die Poppempfindlichkeit der Mikros recht gering ist. Der Echo-Effekt ist ganz nett, verliert aber wahrscheinlich schnell an Reiz. Übrigens: Der Kopfhörer klingt ordentlich.

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