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Test
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14.05.2016

Beyerdynamic DT-1350 CC Test

DJ-Kopfhörer

Wolf im Schafspelz?

Mit dem DT-1350 CC hat beyerdynamic einen geschlossenen Kopfhörer speziell für DJs, Musiker und Live-Anwendungen im Angebot. Er arbeitet wie beyerdynamics Spitzenmodelle mit Tesla-Treibern, ordnet sich preislich aber in der Mittelklasse ein. Was der On-Ear-Hörer kann und ob er auch fürs Studio taugt, klären wir im folgenden Test.

Details

Allgemeines

Das geringe Gewicht von schlanken 222 g inklusive Kabel überzeugt auf Reisen, ebenso die stabile, aber etwas sperrige Transporttasche. Zusammenfalten lässt sich der DT-1350 CC hingegen nicht. Der Kopfbügel ist als Spreizbügel ausgelegt, um ihn flexibel an die Kopfform anzupassen. Das kann man mögen, ich bevorzuge die klassische 1-Schienen-Variante. Beide Bügel bestehen aus Edelstahl und sind mit einem gepolsterten Lederimitat geschützt.

Die Ohrmuscheln sind ebenfalls auf verstellbaren Bügeln aufgehängt und lassen sich in der Höhe anpassen. Die Polster sind von einer Soft-Skin-Schicht umgeben und wurden, wie von beyerdynamic gewohnt, sauber in die Muscheln eingepasst. Die gesamte Verarbeitung ist sehr solide und gefällt mir wirklich gut.

Kabel und Co.

Den beyerdynamic DT-1350 gibt es in zwei Varianten: mit Spiralkabel (DT-1350 CC = Coiled Cabel) und mit geradem Kabel. Warum man diese fest an der linken Ohrmuschel montiert hat, will sich mir nicht erschließen. Ein Austausch des Kabels wird so unnötig erschwert. Einmal komplett ausgestreckt, messe ich eine Kabellänge von 3 m, am Ende sitzt ein vergoldeter 3,5-mm-Klinkenstecker. Der obligatorische 6,3-mm-Stecker sowie ein Flugzeugadapter liegen ebenfalls bei.

Technik und Kennzahlen

Wie bereits erwähnt, setzt beyerdynamic auch bei diesem Modell auf die Tesla-Technologie. Dabei sorgt ein Ringkernmagnet mit einer fein aufgewickelten Spule für den Membranantrieb. Die Belastbarkeit liegt bei 100 mW, die Impedanz bei 80 Ohm. Mit seinem Kennschalldruckpegel von 129 dB stellt er außerdem keine allzu großen Ansprüche an seinen Verstärker. Ich habe ihn erfolgreich an einem MacBook und iPhone betrieben. Der Frequenzumfang ist mit 5 Hz bis 30 kHz angegeben, eine beachtliche Leistung.

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