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Test
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27.10.2008

Native Instruments Battery 3 Test

Drum-Sampler

Batterie mit endloser Power

Nein, auch die dritte Version des Drum-Samplers Battery ist weder ein Perpetuum Mobile noch ein Kompositionsautomat. Spielen oder Programmieren muss man auch hier schon noch selbst. Allerdings gelingt das in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen besser als in den vorigen Versionen - nicht alleine wegen der mit 12 GB für Drumsounds riesigen Library, sondern vor allem durch ein optimiertes Bedienkonzept und viele neue Detaillösungen. Frankophile Leser verdrehen bei der Wortspielerei in der Überschrift sicher die Augen und erklären mit erhobenem Zeigefinger, dass "la batterie" im Französischen neben "Energiespeicher" schlichtweg "Schlagzeug" bedeute. Stimmt auch. Und zwar mehr denn je, denn seit Version 3 wird in Battery nun wirklich auch an "echte" Drumkits gedacht: Damit setzt das Softwareunternehmen Native Instruments aus Berlin seine Duftmarken auch in Revieren, in denen bislang eher andere Systeme bevorzugt wurden.

Bislang erfreuten sich in erster Linie Elektromusik-Frickler an Battery. Die vielen Möglichkeiten, einfach und zielsicher Drumsets zusammenzustellen, verwalten und editieren zu können, haben zu einer großen Verbreitung in diesem Genre geführt. Doch die Editierfaulheit oder die  mangelnde Fähigkeit mancher Musiker oder Produzenten hatte leider auch einen negativen Nebeneffekt zur Folge: Zu oft erkennt man im Club, welches Preset-Drumkit für eine Produktion verwendet wurde, obwohl man eigentlich geglaubt hat, dass derartige Erlebnisse mit dem Ausklang der Hardware-Presetschleuder-Ära endgültig vorbei seien. Seit Version 3 wird Native Instruments´ Drumsampler auch für "echte" Drumkits eingesetzt. Vor allem die Neuerungen im Bereich der Schlag-Artikulationen sind wichtig, um schnell realistische Schlagzeuge programmieren zu können. Battery ist somit schlichtweg für alle geeignet, die Drums in ihren Produktionen brauchen - und das sind viele. Wir haben uns für diesen Test zum Ziel gesetzt, jedes einzelne Bit des Programms mit Vornamen kennen zu lernen, in gewohnter Manier alle Vorzüge herauszuarbeiten und bei jeder sich abzeichnenden Unzulänglichkeit die blitzblank geputzte Lupe auszupacken und genauer hinzusehen.

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