Software
Test
10
25.11.2015

Fazit
(3 / 5)

Avid Pro Tools 12 hat im Jahr 2015 eine beachtliche Metamorphose hingelegt: Vom Upgrade ohne neue Features zum erhöhten Lizenzpreis bis zur Software mit praktischen Detailverbesserungen. Auch wenn sich das Chaos langsam ein wenig lichtet, bleibt der Eindruck, dass nicht alle Entscheidungen, die das neue Lizenzmodell betreffen, von größter Weitsicht zeugen und es noch ein Stück Weg ist, bis das neue Lizenzsystem (hoffentlich) ausgewogen sein wird. Abseits dieser produktpolitischen Erwägungen bleibt Avid Pro Tools 12.3 eine DAW, die auf allen Arbeitsgebieten der Audioproduktion ein Maßstab ist und bleibt.

  • Pro
  • sehr durchdachte Bounce-Optionen
  • transparente Wellenform-Darstellung von Clips beim Platzieren
  • Batch-Fade-Kommandos
  • Contra
  • hohe Lizenzkosten für HD-Kunden, bislang ohne entsprechenden Gegenwert
  • neues Lizenzmodell schwer durchschaubar
  • FEATURES
  • Pro Tools 12 ist eine 64 Bit DAW auf der Höhe der Zeit. Das Lizenzmodell ist aktualisiert worden und scheint an mancher Stelle noch im Schwange. Die ursprünglich angekündigten Features „Online Collaboration’“ und „Track Freeze“ fehlen aktuell leider noch (Stand Ende November 2015).
  • PREISE
  • Pro Tools 12 Dauerlizenz (inkl. 1 Jahr Upgrades, Plug-In Bundle und Support): ca. 665,21 Euro
  • Pro Tools 12 1-Jahreslizenz (inkl. 1 Jahr Upgrades, Plug-In Bundle und Support): ca. 332,01 Euro
  • Pro Tools 12 HD nicht einzeln erhältlich, nur im Bundle mit Hardware
  • Upgrade-Preise
  • Pro Tools 12 Upgrades 214,20 Euro (von Pro Tools 9 oder 10, 11, Pro Tools Express, Pro Tools MP) bis 31.12.2015
  • Pro Tools 12 Upgrades 332,01 Euro (von Pro Tools 9 oder 10, 11, Pro Tools Express, Pro Tools MP) ab 01.01.2016
  • Pro Tools 12 HD Upgrades 642,60 Euro, von Pro Tools HD 9, 10 oder 11 bis 31.12.2015.
  • Pro Tools 12 HD Upgrades 1071 Euro, von Pro Tools HD 9, 10 oder 11 ab 01.01.2016.
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