Test
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26.06.2016

Fazit
(5 / 5)

Sie sind selten geworden, die wirklich aufmerksamkeitserregenden Produkte im Mikrofonbau. Das Re-Issue des U 47 fet, Audio-Technicas 5040 und 5045, der Trend zur Integration von Interfaces und Twin-Technologie wie von Lewitt, das waren schon die Besonderheiten der letzten Jahre. Und Aston. Wieso? Nun, mit Origin und Spirit hat der Hersteller es geschafft, die Messlatte des Sound-Leistungsverhältnisses noch weiter nach oben zu setzen. Und nicht nur das: Eigentlich gleicht die Tatsache, dass so gut klingende und so schlau designte Mikrofone von der Kapsel an in einem derartigen Hochlohnland wie Großbritannien gefertigt werden, der Quadratur des Kreises. Hut ab! Das Aston Spirit, einzeln hätte es 4,5 Sternchen bekommen, ist ein wirklich sehr gutes Mikrofon und uneingeschränkt zu empfehlen, das kleine Origin aber ist schlicht und einfach eine Granate!

 

P.S.: Um die Musikmesse 2016 herum wird wahrscheinlich ein Kleinmembraner gezeigt, für nächstes Jahr ist ein Röhrenmikrofon geplant. Ich bin sehr gespannt!

  • Pro
  • geringe (Spirit) bis sehr geringe (Origin) Pop-Empfindlichkeit
  • interessanter Industrie-Look mit hohem Wiedererkennungswert
  • sehr gute Mikrodynamik
  • außerordentlich gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Contra
  • FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN
  • Membrangröße: groß
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Richtcharakteristik Origin: Niere
  • Richtcharakteristik Spirit: Kugel, Niere, Acht
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz (+/- 3 dB)
  • Eigenrauschen Origin: 18 dB(A)
  • Eigenrauschen Spirit: 14 dB(A)
  • maximaler Schalldruckpegel: 134 dB SPL (0,5%)
  • Pad Origin: -10 dB
  • Pad Spirit: -10/-20 dB
  • HPF: 80 Hz
  • Ausgang: XLR
  • Lieferumfang: Mikrofon, Anstecker
  • Ladenpreis Origin: € 289,– (September 2017)
  • Ladenpreis Spirit: € 399,– (September 2017)
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Auspackbilder findest du hier ->

Aston Microphones Origin

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