Hersteller_Apogee
Test
2
23.04.2015

Fazit
(4 / 5)

Mit dem Thunderbolt Ensemble präsentiert Apogee ein umfangreich ausgestattetes Interface, was viele clevere Detaillösungen bietet. Hinzukommt die schiere Menge an Preamps, die ebenfalls reichlich Optionen bieten. Hier und da gibt es für meinen Geschmack zwar noch ein paar Detail-Verbesserungsmöglichkeiten, die wichtigste Frage, die man sich bei solch einem Investment allerdings stellen sollte ist eine ganz andere: Ist ein Thunderbolt-Mac noch die Zukunft? Denn nach wie vor ist Apogee noch immer Mac-only, und das, obwohl es nicht an der Hardware zu liegen scheint, wie unser Pro Tools Duet und Pro Tools Quartet Test zeigte. Weiterhin glaube ich, dass Thunderbolt ein größerer Flop als Firewire wird, denn selbst das neuste Mac Book hat nur noch USB-3. Bedenkt man, dass RME mit USB eine ähnlich gute Performance erreicht, muss man schon wirklich sehr viel „Bock“ auf Apogee und Thunderbolt haben. Abgesehen davon ist das Interface ein echte Empfehlung, wenn auch wirklich nicht ganz günstig.

  • Pro:
  • acht sehr gute, neutrale Preamps
  • hochwertige Wandlerqualität
  • sehr gute Ausstattung
  • solide Verarbeitung
  • Contra:
  • knackt beim Ein-/Ausschalten
  • schlechte Talkback-Qualität

  • Mac und Thunderbolt only
  • 
Monitore nur umschaltbar
  • FEATURES:
  • Thunderbolt-Audiointerface
  • 24 bit, 192 kHz
  • 8 Preamps mit 75 dB Gain
  • 2 Kopfhörerausgänge
  • 10 analoge Eingänge
  • 16 analoge Ausgänge
  • 2 ADAT I/Os
  • 1 S/PDIF I/O
  • 2 Class A Instrumenten-Eingänge
  • freibelegbare Soft-Keys

  • Preis:
  • EUR 3390,31 (UVP)
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