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29.08.2017

ANT Greenhead 10 Test

Aktive Zweiwege-PA-Box

Grün, laut und gut?

Die Firma A.E.B. Industriale steht hinter so bekannten Branchennamen wie RCF und dBTechnologies. Mit der Marke ANT, kurz für Advanced Native Technologies, möchten die Italiener einen neuen Player im unteren Preissegment etablieren. Wir schauen uns heute deren aktives 10-Zoll-Top Greenhead 10 genauer an, das für knapp 300 Euro den Besitzer wechselt. Doch die Box will zusätzlich mit Funktionalität glänzen, immerhin verspricht das Datenblatt bemerkenswerte 122 Dezibel Schalldruck und auch die Nutzung als Floorwedge ist vorgesehen. Wir haben uns den Grünkopf einmal näher angesehen.

Details

Der Greenhead 10 wird aus einer 12 Millimeter dicken Spanplatte gefertigt und misst 316 x 540 x 295 Millimeter. Trotz Vollholzkonstruktion fällt das Gewicht mit 13,8 Kilogramm noch relativ moderat aus. Ein schwarzer Schutzlack schützt die Zweiwege-Box.

Das robuste Holzgehäuse ist an einer hinteren Kante abgeschrägt, was das Aufstellen als Bühnenmonitor erlaubt. Zwei eingelassene Griffe helfen bei der Aufstellung, Flugpunkte sind allerdings nicht vorhanden. Jeweils vier stabile Gummifüße sitzen unter der Monitorschräge und der Bodenplatte; über den 36-Millimeter-Lautsprecherflansch finden Distanzstangen und Stative Anschluss.

Auf der leicht gerundeten Frontseite sitzen unter einem schwarzen Metallgitter ein 10-Zoll-Woofer und ein 1-Zoll-Hochtöner. Die Endstufe liefert 500 Watt RMS und erreicht in der Spitze 1000 Watt. 

Die Technik verbirgt sich auf der Rückseite auf einer tiefer gesetzten Frontplatte. Ganz links gibt es einen XLR/Klinke-Comboeingang ohne Verriegelung mit darüberliegendem Lautstärkeregler. Der Eingang ist auf Mic-Pegel ausgelegt. Mittig folgt ein zweiter XLR/Klinke-Comboeingang für Linepegel. Eine 3,5 Millimeter große Stereoklinkenbuchse und zwei Cinch-Eingänge werden parallel über den gleichen Lautstärkeregler bedient.

Rechts oben sitzt der Master-Lautstärkeregler. Eine grüne LED kündet von einem aktiven System, darüber leuchtet bei Übersteuerungen am Eingang eine gelbe LED, jetzt ist der eingebaute Limiter aktiv. Er sitzt vor der Endstufe, um gegebenenfalls die Lautsprecher zu schützen. Ganz rechts liefert eine XLR-Buchse das gemischte Summensignal der Eingänge. Über einen Drucktaster lässt sich die Masseverbindung trennen, um Brummproblemen vorzubeugen. Am unteren Rand versorgt eine Kaltgerätebuchse nebst Wippschalter die Box mit Strom.

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