Hersteller_Alesis E_Drum_Mid_Alesis_Crimson_Mesh
Test
4
21.07.2016

Alesis Crimson E-Drum Mesh Kit Test

Elektronisches Schlagzeug

E-Drum in Farbe

Alesis erweitert seine E-Drum Palette mit dem Crimson Mesh Kit ein weiteres Mal und hat mittlerweile 16 E-Drumsets am Start. Crimson, zu deutsch Karminrot, ist nicht nur der Name, sondern auch die Farbe des Drumsets, und schon dadurch hebt es sich deutlich von seinen kleinen Geschwistern, dem Forge und Command Kit, ab. Alle drei haben dasselbe Modul als Klangquelle, allerdings ist das Crimson Kit komplett mit geräuscharmen Mesh Heads ausgestattet.

Das ideale E-Drumset spielt sich wie ein akustisches Drumset und verfügt auch über dieselbe Dynamik, das heißt, dass ein Streicheln der Felle ebenso realistisch abgebildet werden sollte wie knallende Rimshots auf der Snare oder donnernde Fills auf den Toms. Wenngleich die wenigsten E-Drumkits diese Forderungen in allen Punkten erfüllen, bieten Mesh Heads immerhin schon ein deutlich natürlicheres Spielgefühl als Hartgummi-Pads. Hier kann das Alesis Crimson Mesh Kit – zumindest auf dem Papier – also bereits punkten. Über 600 Sounds und 70 Drumkits lesen sich auch nicht schlecht, aber schauen wir doch mal, wie sich das Kit im bonedo Test schlägt.

Details

Das Rack

Auf vier Beinen thront das massive Rack mit den verchromten Rundrohren, die durch Verbindungsstücke aus Kunststoff miteinander verbunden werden. An der mittleren Querverbindung werden die Rack Toms mittels Kunststoffschellen mit integrierten L-Stücken angebracht, am rechten Ausleger das Floor Tom Pad und links das Modul sowie das Hi-Hat Pad. An den Beckenarmen sorgen Metallschrauben für den nötigen Halt, während ansonsten Kunststoffmuttern das Bild dominieren. Beide Beckenarme verfügen über Galgenausleger, die man bei Bedarf auch in vertikaler Richtung versenken kann. Für das Snare Pad gibt es einen konventionellen Snare-Ständer.

Pads und Controller

Crimson bedeutet karminrot, und folglich fallen auch die Mesh Head Pads durch ihre markante Farbe sofort ins Auge. Acht Zoll beträgt der Durchmesser der Rack Tom Pads, zwei mehr sind es beim Floor Tom Pad und nochmals zwei mehr beim Snare Pad. Die aus Kunststoff gefertigten Drumpads verfügen über jeweils zwei Spielzonen – eine auf dem Fell und eine auf dem Rand – sowie einen kleinen Poti zur Einstellung der Empfindlichkeit. Das an einem Metallgestell befestigte Bass Drum Pad begnügt sich, wie allgemein üblich, mit einer Spielzone, die aus einem acht Zoll großen Mesh Head besteht.

Auf zwölf Zoll Durchmesser bringen es die Hi-Hat und Crash Pads – jeweils in Single Zone Ausführung –, wobei letzteres zusätzlich mit einer Choke-Funktion ausgestattet ist. Vergleichsweise opulent kommt das 14“ Ride Pad daher, das mit drei verschiedenen Triggern (Kuppe, Spielfläche, Rand) bestückt ist. Ein Bass Drum Pedal ist im Lieferumfang des Crimson Mesh Kits nicht enthalten, dafür aber selbstverständlich ein Hi-Hat Controller, in diesem Fall mit stählerner Bodenplatte und Trittbrett aus Aluminium. Das Innenleben verbirgt sich hinter einer Kunststoffverschalung.

Das Modul

Das Modul des Crimson Kits ist dasselbe, das auch für die Command und Forge Kits zum Einsatz kommt. Ganz in schwarz gehalten, wirkt es mit der spiegelglatten, aber dafür auch kratzempfindlichen Oberfläche, dem chromfarbenen Cursor-Rad und dem blauen Display sehr edel. Das Tastenfeld ist übersichtlich strukturiert und wirkt  aufgeräumt. Für die Kopfhörer- und Gesamtlautstärke sind Potis vorhanden. An Anschlüssen finden wir auf der Rückseite neben den MIDI- und USB-Anschlüssen zwei Buchsen für zusätzliche Pads – der 25-Pin Multiport für die mitgelieferten Pads befindet sich auf der Unterseite – sowie die Line- und Kopfhörerausgänge und einen Audio-Eingang. Auf der rechten Seite gibt es noch einen Steckplatz für einen USB-Stick sowie die Netzteilbuchse.

1 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare