Test
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28.07.2017

ADJ Boom Box FX1 und FX2 Test

Multifunktionaler 4-in-1 LED-Lichteffekt

Effektvielfalt für DJs, LJs, Bühne und mehr

Vier bewährte Effekte kompakt zusammengestellt: So präsentieren sich die beiden LED-Lichtkameraden Boom Box FX1 und FX2 aus der Startec-Serie von American DJ. Während im FX1 ein RGBW-Derby, ein Moonflower-Effekt mit RGBWA- und UV-Farben, ein RGBA-Wash-Effekt sowie rote und grüne Laserdioden integriert sind, kombiniert der FX2 Gobo-Effekt mit Derby, Strobe-/Chase-Wash-Effekt und ebenfalls grün-rotem Laser. Wir wollen die Effektvielfalt auf Effizienz, Anwendbarkeit und praktischen Nutzen überprüfen und laden beide gleichzeitig auf den Testparcours ein.

Details

Widmen wir uns zunächst den übereinstimmenden Details der multifunktionalen Lichtkameraden. Bereits äußerlich ist den Beiden die gewollte Verwandtschaft deutlich anzusehen. Das Metallgehäuse ist – abgesehen von der Bestückung der Frontseite – identisch. Neben der insgesamt rechteckigen Gehäuseform auffällig: Die Verschraubungen sind sinnvoll platziert und unterstützen damit auch die Servicefreundlichkeit.

Anschlussfeld und Sicherungskomponenten

Der erste Blick wandert auf die Rückseite: Verbaut ist hier das Display mitsamt Bedientastern und LEDs, die den entsprechenden Betriebsmodus anzeigen. Daneben das Schloss für den Laser. Hinter kreisrunden Auslassschlitzen befinden sind gleich zwei Lüfter. Im unteren Bereich dann jeweils dreipolige DMX-In und DMX-Out-Buchsen, über dem Sicherungsschacht der Ein-/Ausschalter und daneben die Eingangsbuchsen für Stromversorgung und Stromweiterleitung.

Stabile und einsatzfreudige Konstruktion

Dank der Kunststofffüße auf der Unterseite können die ADJ Boom Boxen an jedem geeigneten Platz aufgestellt werden. Wobei der Terminus „geeignet“ wegen der integrierten 3R-Laser im eigentlichen Wortsinne zu verstehen ist und der Aufstellort mit Bedacht gewählt werden muss, damit die Strahlen nicht auf die Augen von Gästen, Publikum, Bühnenprotagonisten oder Anwendern treffen. An den Seiten befindet sich die Aufnahme für den im Lieferumfang enthaltenen, wirklich soliden Befestigungsbügel, der immerhin fast 7 kg direkt zu tragen hat. Vorschriftskonform soll er das bis zu Zehnfache des Gewichtes am Lichtstativ oder der Truss verkraften. Links am Korpus sind invers gewinkelte Flächen mit weiteren Auslassschlitzen für die Gerätekühlung integriert.

Schau mir ins LED-Gesicht

Optisch und funktional unterschiedlich konzipiert sind die Vorderseiten: Die Boom Box FX1 von American DJ besitzt von links nach rechts zunächst den achtreihig abstrahlenden Derby, daneben in kreisförmiger Anordnung acht LEDs für den Wash-Effekt mitsamt mittig implementiertem Laser. Rechts folgt die Moonflower-Kuppel, hinter der sich 6x 3 Watt LEDs in den Farben Rot, Grün, Blau, Weiß, Amber und UV verbergen. Die Kuppel ist leider schon bei Auslieferung von innen leicht fleckig angelaufen. Könnte man sie für die Reinigung unkompliziert entfernen, wäre dieser Aspekt kaum erwähnenswert. Ganz so einfach ist es aber nicht. Man müsste das Gehäuse aufschrauben. Elektrolaien verzichten bitte auf solche Kunststücke und überlassen das dem Fachmann.

Während der Derby sowie die Wash-Lights und Laserdioden bei der ADJ Boom Box FX2 grundsätzlich baugleich, nur eben an anderer Stelle platziert sind, sorgt bei diesem Gerät der rechts auf der Front angeordnete Gobo-Effekt für den grundlegenden Unterschied. Acht 3 Watt starke LEDs auf sich drehender Scheibe ermöglichen die gewünschte Lichtleistung.

Zeitgemäß: Automatische Spannungserkennung

Entgegen mancher Branchentrends verzichtet ADJ nicht auf den Ein-/Ausschalter. Interessant ist die automatische Spannungserkennung. Das Gerät informiert sich selbst darüber, welche Spannung ihm serviert wird. Direkten Einfluss hat das Ergebnis auf die Anzahl der in Serie schaltbaren Geräte. Bei 230 Volt sind es bis zu 17 per Schuko-Dose, bei 120 Volt reduziert sich das auf maximal neun Geräte.

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